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Milo Manara zeichnet Spider Woman #1 Variant Cover. What could possibly go wrong? Alles!

Coverfail Spider Woman #1 Milo Manara
Ach du Schande, das Variant Cover von Milo Manara für Marvel Comics Spider Woman #1 ist ja mal furchtbar. Ist völlig zurecht gleich bei Escher Girls gelandet. Manara ist vielleicht nicht der geeignetste Cover-Zeichner für solch einen Comic, bei seinem bisherigen Oeuvre (nsfw). Andererseits ist auch das reguläre Cover von Greg Land total misslungen:

Spider Woman #1 Coverfail Greg Land

Marvel, was läuft falsch bei euch? Das kann doch nicht euer Ernst sein? Wollt ihr aktiv verhindern, dass Menschen Spider Woman #1 lesen? Ich lobe euch ja in der Regel, weil ihr im Vergleich zu DC Comics ziemlich viel richtig macht, wenn es um gute Comics für eine breite Zielgruppe geht. Und dann kommt ihr daher und spendiert einer eurer coolsten Heldinnen solche Cover?

Bewerben per Online-Formular – Ein Rant

Fuck Online-Formulare

Ich bin aktuell auf Jobsuche und das ist bekanntlich schon nervig genug. Eigentlich verwunderlich, dass wir uns in Zeiten des Internets in aller Regel immer noch so bewerben wie vor 20 Jahren. Hatten Stellenanzeigen früher ihren Platz in Totholzmedien, findet mensch sie mittlerweile online und wo früher für jede Bewerbung ein Brief verschickt werden musste, reicht heute eine Mail. Ansonsten hat sich nicht wirklich was verändert. Aber darum geht es mir gar nicht (wobei ich mir wünschen würde, dass sich da mal jemand ein besseres System einfallen ließe).

Mit Bewerbungen per E-Mail kann ich, trotz hohem Nervfaktor, gerade noch leben. Ist halt so. Bewerben ist ätzend. Ich habe meine Unterlagen schön im PDF-Format vorliegen, um sie schnell und einfach per E-Mail versenden zu können. Es könnte so (vergleichsweise) simpel sein.

Aber nö: Aus mir unerklärlichen Gründen halten viele Unternehmen es offenbar für zweckmäßig, diese simple Lösung auszuschließen und setzen stattdessen auf einen völlig bescheuerten, unnötig komplizierten Weg: Bewerbung per Online-Formular.

Schlimm genug, dass ich mich bei verschiedensten Jobbörsen anmelden muss, was für mich als Nutzer keinen Mehrwert hat (ich brauche keine Mails mit Jobangeboten, ich gucke selber). Finde ich dort dann eine passende Stelle, werde ich auch noch auf eine weitere Seite mit einem Onlineformular zum Bewerben verwiesen. Dort werden dann fein säuberlich all die Daten abgefragt, die sich ohne Weiteres aus meinen Bewerbungsunterlagen erschließen lassen. Bloß um danach in einem ominösen “Bewerberpool” zu landen, in dem ich sie eigentlich nicht unbedingt haben will.

Besonders “schön”, wenn Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse getrennt hochgeladen werden sollen. Für die Firmen, denen ein Online-Formular noch nicht kompliziert genug ist, nehme ich an.

Die weitere Kommunikation, wenn denn eine statt findet, läuft dann unlogischerweise natürlich wieder per E-Mail und Telefon. Das verstehe, wer will. Ich nicht.

Warum tun Unternehmen sowas? Testen sie, ob Bewerber bereit sind, sich bescheuerten Regeln zu beugen? Kriegt irgendjemand Lust, für ein Unternehmen zu arbeiten, wenn bereits das Bewerben ein unfassbar nerviges Procedere ist? Ich jedenfalls nicht. Ich glaube, damit bin ich nicht allein. Ich möchte nicht wissen, wieviele fähige Bewerber Unternehmen verloren gehen, weil sie auf unnötig komplizierte und teils grottig programmierte Online-Formulare zum Bewerben setzen. Jeder Mensch mit Verstand und Würde muss doch beim Anblick eines solchen denken: Fuck you! Dann eben nicht.

Musik!

Sexismus ist was du draus machst – Wie ein Pantene-Werbespot total in die Hose geht

Pantene Sexismus Fail
Pantene Philippines hat einen Werbespot produziert, der wohl Sexismus beziehungsweise Doppelstandards thematisieren soll. Tut er die meiste Zeit auch, sogar überraschend deutlich. Allerdings wird Sexismus dann ganz am Ende doch irgendwie zum persönlichen Problem erklärt. Die zwei Zeilen Kommentar zum Video lauten:

It’s time we put an end to labels against women.
Pantene believes that when you stand strong, you shine.

Weil man Sexismus genauso leicht einfach ignorieren kann wie Rassismus und dann ist er vorbei.

(via)

Siegmar Gabriel erklärt die Mühen der Ebene

Priceless. Verstehe Yasmina Banaszczuk und ihren Austritt aus der SPD sehr gut. Widerlicher, ahnungsloser, herablassender Gabriel. Nicht meine Partei. Unwählbar.

Wir müssen uns Sisyphos als ziemlich lernresistenten Hund vorstellen

Hartnäckig ist der Wauzi ja, aber er kommt trotzdem kein Stück voran. Das Konzept Drehstuhl hat sich ihm nur ungenügend erschlossen. Soviel er auch kämpft: Was bleibt ist nur ein Drehwurm.

(via)

Nur ein paar stolpernde Pinguine

Ich bin dafür bekannt, dass man mir besser keine zerbrechlichen Dinge ind die Hand gibt, weil ich gern mal stolpere oder Dinge fallen lasse. Auch Pinguine sind nicht gerade für ihren Anmut bekannt. Insofern fühle ich mich ihnen auf gewisse Weise verbunden, wenn sie stolpern und stürzen und fallen, was das Zeug hält.

Boykottiert Barilla und Wasa

Klare Ansagen von Guido Barilla, Vorsitzender des (bisher) bekannten Nudelherstellers:

“We won’t include gays in our ads, because we like the traditional family. If gays don’t like it, they can always eat another brand of pasta. Everyone is free to do what they want, provided it doesn’t bother anyone else.”

“I have no respect for adoption by gay families because this concerns a person who is not able to choose “

“I would never do an advert with a homosexual family…if the gays don’t like it they can go and eat another brand. For us the concept of the sacred family remains one of the fundamental values of the company.”

“I’m sorry if my comments on La Zanzara have created misunderstanding or polemic, or if I’ve offended anyone. In the interview I only wanted to underline the central role of the woman in the family.”

Ich selbst kaufe sowieso so gut wie nie die teureren Nudeln von Barilla, weil ich qualitativ einfach keinen Unterschied schmecke. Aber selbst wenn das der Fall sein sollte – kaufen wir doch zukünftig einfach nur noch Nudeln anderer Hersteller. Die sind auch lecker. Bei Nudeln fällt Boykott nun wirklich nicht schwer. Und klaren Ansagen sollten klare Reaktionen folgen: Boykottiert Barilla! (Und Wasa, Kamps, die gehören auch zum Konzern.)