Re! Contra! Auf den Inhalt kommt es an, Herr Heiser, sie sagen es!

Taz- Redakteur Sebastian Heiser erwartet von Parteien Mut zur eigenen Meinung, hat aber vor allem Mut zu extrem gewagten bis offensichtlich unsinnigen Schlussfolgerungen.

Herr Heiser schreibt: Die Plakate der Piratenpartei sind eine Bankrotterklärung. Die Partei stößt die Fußgänger geradezu darauf, dass die Piraten noch kein umfassendes Programm haben, sondern sich hauptsächlich um ein Thema kümmern: die Freiheit im Internet. Das ist ein gutes Thema und es wurde Zeit, dass eine Partei sich darum so kümmert, wie es die Piratenpartei macht. Doch es gibt auch noch ein paar andere Probleme in der Welt – und zu den meisten haben die Piraten noch keine Position. Nichts macht das so deutlich wie dieses leere Plakat.

Dass das argumentativ nicht überzeugend und zusätzlich mies formuliert ist, merkt auch ein Laie sofort. Die Piratenplakate weisen also auf ehrliche, direkte Weise auf ein -auch für Herrn Heiser- wichtiges Problem hin. Wobei sich die Frage stellt, welches Plakat der gute Mann eigentlich gesehen hat, leer wird es sicher nicht gewesen sein, sonst wüsste er nicht einmal, dass es eines der Piratenpartei war.

Schon im zweiten Satz äußert sich das Unwissen Herrn Heisers, auf eine Weise, die einem Redakteur der Taz mindestens peinlich sein müsste, denn es geht den Piraten, so begrenzt ihre Themen auch sein mögen, mitnichten nur um „Freiheit im Internet“, es geht um Bürgerrechte. Davon sollte, wer sich an einen Kommentar macht und einen Ruf zu verlieren hat, im Zuge einer, egal wie kurzen, Recherche schon etwas gehört haben. Es hätte gereicht, einmal nach „Piratenpartei Deutschland“ zu googlen, dem erstbesten Link zu folgen, sich ganz kurz auf der offiziellen Seite der Piratenpartei zu orientieren, dann mutig auf „Unsere Ziele“ zu klicken und – Wunder über Wunder- dem Herrn Heiser wäre es erspart geblieben, so offensichtlichen Unsinn unter seinem Namen auf die Welt loszulassen. Wobei mein Mitleid mit einem Journalisten, dem schon 2 Klicks im Netz zuviel sind, um sich vernünftig zu informieren, sich in Grenzen hält.

Die Piraten sind also keine „Ein- Themen- Partei“, wie gebetsmühlenartig behauptet bzw. voneinander abgeschrieben wird, machen, anders als andere Parteien, aber tatsächlich keinen Hehl aus der Tatsache, dass sie kein Patentrezept für alles haben. Skandal. Frechheit. Oder eben doch einfach nur eines: ehrlich?

Weiter geht es mit Herrn Heiser und seinen gewagten Schlüssen. Da es noch andere Probleme als Bürgerrechte gibt, kommt das Plakat einer Bankrotterklärung nicht nur gleich, es ist eine? Für wen eigentlich, Herr Heiser? Die Piraten? Deutschland? Das Abendland? Ist die Geringschätzung der Bürgerrechte, wie sie nicht nur in diesem Kommentar, aber eben auch dort, durchschimmert,  nicht Zeichen genug, dass es an der Zeit ist, Freiheit als einen ganz zentralen Punkt jeder Politik zu betrachten und endlich wieder ernstzunehmen?

Herr Heiser schreibt: Beim Thema Internet hat die Piratenpartei viele gute Forderungen, die in der Bevölkerung aber umstritten sind. Die Piraten sind zum Beispiel dagegen, den Zugang zu Kinderpornographie so zu erschweren, wie der Bundestag es beschlossen hat. Wenn man die Argumente der Piraten kennt, dann kann man ihre Position auch richtig finden. Doch wer seine Plakate leer lässt, anstatt darauf seine umstrittenen Forderungen zu erklären, der drückt sich feige weg. Und Feigheit ist nicht gerade sehr piratig.

Nun, ich bin sicher nicht der richtige, um Herrn Heiser zu erklären, dass Wahlplakate Wahlkampf sind und dass von ihnen keinerlei Erklärungen zu erwarten sind. Das macht auch keine andere Partei, weil sie dann nämlich nicht verstanden hätte, wozu Plakate dienen: Aufmerksamkeit erregen.

Das hat das Piratenplakat (welches auch immer) Bei Herrn Heiser (und sicherlich nicht nur bei ihm) ja offensichtlich geschafft. Ich weiß nicht genau, in welchem Land Herr Heiser lebt, in denen Parteien fundiert und mit Infos Wahlkampf betreiben, er sollte sich aber zumindest einmal den deutschen Wahlkampf ansehen, da ist das hundertprozentig nicht der Fall. Was eigentlich bedeuten soll, dass ich es toll fände, wenn es um Fakten ginge. Geht es aber eben nie. In Deutschland nicht. Bei Herrn Heiser vielleicht. Da ist es dann auch fast wieder verständlich, dass Herr Heiser die Erklärungen in den Medien einfach nicht mitbekommt (wobei die Piraten als kleine Partei außerhalb des Netzes natürlich nicht sehr präsent sind).

Im Netz jedenfalls findet sich das Wahlprogramm, es sind unzählige Diskussionen zum Thema einsehbar, mehr noch, jeder kann sofort mitdiskutieren und gestalten, sogar ohne selbst Mitglied zu sein, es wird hin und her überlegt, wie man es, trotz Mangel an finanziellen Mitteln, schafft, auch offline ins Bewusstsein der Menschen zu geraten, über einen Wahlwerbespot zum Beispiel, der- das jetzt für Herrn Heiser- es sogar ermöglicht, ein bisschen was zu erklären und das – Überraschung- sogar tut. Ich verlinke den mal, Google ist scheinbar ja nicht Herrn Heisers Stärke. Klicken kriegt er aber hoffentlich hin:

(einfach auf das „Dreieck“ klicken, Herr Redakteur, dann lädt das Video)

Was daran feige sein soll, bisher nicht die Möglichkeiten etablierter Parteien zu besitzen, erschließt sich mir nicht. Bekanntheit ist nicht mutig, sie ist oft genug nicht einmal verdient, auch hier hinkt die Argumentation arg, andererseits wundert mich das nach dem ersten Absatz schon kaum mehr. Fakt ist: Die Piraten haben innerhalb kurzer Zeit enorm viel Zulauf bekommen, andere Parteien mit ihrem Uraltwahlkampf träumen davon nicht umsonst!

Herr Heiser schreibt: Aber zeigt das Plakat nicht, wie basisdemokratisch die Partei ist? Keinesfalls. Eine Partei sollte intern offen diskutieren – und die Beschlüsse dann mit Entschiedenheit nach außen vertreten. Parteien sollten verlässlich sein. Die Piraten erwecken dagegen den Eindruck, sie hätten keine eigenen Überzeugungen, sondern würden ihre Fahne immer nach dem Wind drehen. Und das ist einfach gnadenlos populistisch.

„Keinesfalls.“ Der gute Herr Heiser, Redakteur bei der Taz,  ist sich bei diesem Punkt bemerkenswert sicher, hat Demokratie anscheinend mit Löffeln gefressen, anders als all jene, die sich bei den Piraten engagieren. Basisdemokratisch ist, intern zu diskutieren und dann „nach außen“ zu vertreten. Das ist zwar richtiger Bullshit, der einem auf Anhieb auffallen sollte, aber wir sind mittlerweile im dritten Absatz des Kommentars, da schockt mich nichts mehr.  Noch im ersten Absatz warf Herr Heiser den Piraten vor, sie hätten nur ein Thema, nun „drehen“ sie ihre Fahne plötzlich nach dem Wind. Ja was denn nun? Vertreten sie nur ein Thema oder nehmen sie einfach Themen anderer Parteien auf, sobald sie ihnen etwas nutzen?

Die Piraten könnten längst ein -sicher unausgereiftes- Komplettprogramm haben, sie müssten sich dann nicht immer wieder, von Qualitätsjournalisten, wie dem Herrn Heiser,  den Vorwurf gefallen lassen, sie wären eine Ein- Themen- Partei und als solche nicht wählbar. Ihnen andererseits dann aber ein Anbiedern an die andern Parteien vorzuwerfen, das ist nur noch als schizophren zu bezeichnen, verständlich oder gar logisch ist es nicht.

Mit dem Plakat, um das es doch ursprünglich mal ging, hat das schon lang nichts mehr zu tun, aber „Intern offen“ zu diskutieren, ist wieder eine jener grandiosen Formulierungen, die Herrn Heisers Kommentar nicht nur zu Blödsinn, sondern zu Trash machen. Und da Trash so schlecht ist, dass er schon wieder Spaß macht, empfehle ich jedem, sich den Kommentar von Herrn Heiser, Redakteur bei der Taz, einfach nochmal auf der Zunge zergehen zu lassen. Für Trashfans ist er ein Fest, für Herrn Heiser ein Armutszeugnis.

[Hier der Original- Kommentar: http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/contra-auf-den-inhalt-kommt-es-an/]

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6 Antworten zu “Re! Contra! Auf den Inhalt kommt es an, Herr Heiser, sie sagen es!

  1. Pingback: Bloggen ist tot. Ein persönlicher Rückblick | Ti_Leo meint:

  2. Vielen Dank für diesen ausführlichen Kommentar zum Kommentar zum Kommentar ;) , den ich übrigens um Längen besser finde, als den auf taz.de. (was, ist mir völlig bewusst, vor allem an der Kürze liegt) Und tatsächlich hat lediglich ihr Contra- Beitrag eine Kontroverse ausgelöst, das ist wenig überraschend.

    DASS es sich um einen Contrabeitrag handelt, dem ein Pro gegenübersteht, erklärt natürlich die Einseitigkeit und auch manch eher gewagte Aussage, die man so sicherlich nicht in einem ausgewogenen Artikel hätte schreiben können; gut finden muss man das selbstverständlich trotzdem nicht. Manche Formulierung ihrerseits hätte mir auch durchaus weniger Angriffspunkte bieten können, wäre sie etwas sorgfältiger formuliert. Das wäre auch in einem einseitigen Kommentar möglich gewesen. Andererseits ist ein strittiger Artikel auch was Feines, gerade wenn man außerhalb vernünftig miteinander diskutieren kann.

    Zu taz.de: Evtl. hätte man auch den Zusammenhang der 3 Texte etwas deutlicher machen können, aber jetzt tut das auch nichts mehr zur Sache. ;)

    Mein Text hier erhebt natürlich nicht den Anspruch sonderlich objektiv zu sein, er sollte nichts anderes als eine subjektive, durchaus polemische, Auseinandersetzung mit ihrem Text sein, die ebenso ganz sicher selbst wieder kritikwürdig ist.

    Ein paar Anmerkungen seien mir noch gestattet: „Arbeit muss sich wieder lohnen“ sagt meiner Meinung nach nichts aus. Es postuliert, dass das momentan nicht der Fall ist, liefert aber ebenfalls keinerlei Ansatz zur Lösung. Angesichts solcher purer Worthülsen würde ich auch einem „leeren“ Plakat keine Inhaltlosigkeit vorwerfen. Nichtssagender als nichtssagend geht nicht.

    „Reichtum besteuern“ ist allerdings wirklich etwas aussagekräftiger. Wir wissen aber beide, dass die Piratenpartei nicht nur dieses eine Plakat für ihren Wahlkampf benutzt. „Für echte Demokratie und Volksentscheide“ dürfte beispielsweise Ihre Zustimmung genießen, wenn ich sie richtig verstanden habe. Ziel klar benannt, im Rahmen der Möglichkeiten eines Wahlplakats. Da ich mir natürlich sicher bin, dass sie recherchieren können, kennen sie diese Plakate ganz bestimmt.

    Ich kann gut nachvollziehen, was sie von einer ernstzunehmenden Partei erwarten. Auch Piraten (bin im übrigen kein Mitglied, beobachte nur die Debatte interessiert) sind sich dessen oft genug sehr bewusst. Ihre Sicht basisdemokratischer Parteiarbeit und -diskussionen unterscheidet sich von der vieler Piraten. Selbstverständlich ist es nun an den Piraten, zu beweisen, dass es eben auch anders geht. Ebenso selbstverständlich ist es richtig und wichtig, sie immer wieder zu kritisieren. Es kommt halt auf das Wie an.

    Ich denke, durch ihren Kommentar hier, wird einiges klarer und möchte mich nochmals wirklich für ihre Erwiderung bedanken. Bin sehr positiv überrascht worden! Und, unter uns: Eigentlich ist die Taz meine Lieblingszeitung, nein, die einzige sogar. ^^

  3. Hallo in die Runde!

    Wow, was für eine engagierte Debatte über einen meiner Kommentare. Freut mich – also los:

    Erstmal möchte ich loswerden, dass ich den Eindruck habe, als ob hier nicht die komplette taz-Berichterstattung vom Freitag über das Thema gelesen wurde, sondern nur mein Kommentar. Zur Erläuterung: Am Montag hatte ich im Hauptstadtblog das Foto gesehen von dem Plakat der Piratenpartei an einer Laterne (http://www.hauptstadtblog.de/article/5822/piratenparteimitmachplakat). Dann haben wir einen Fotografen dort hingeschickt, mit den Piraten telefoniert und in der Freitagsausgabe erschien dann ein Foto des Plakates, ein Artikel sowie ein Pro & Contra. Den Contra-Kommentar habe ich geschrieben, er ist im Text ja auch verlinkt und besprochen. Der Artikel hat die URL http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/nach-oben-ins-leere/ und das Pro findet sich unter http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/pro-raum-zur-mitsprache-fuer-den-waehler/

    Auch auf http://www.taz.de/berlin erscheinen die drei Texte direkt nebeneinander. Jetzt wird hier kritisiert, dass ich die Plakate „leer“ nenne, obwohl tatsächlich ja etwas draufsteht. Und das stimmt ja auch. Auf dem Foto, das in der taz abgedruckt war, kann man erkennen, dass über der weißen Fläche noch steht: „Politik zum mitmachen – Wenn die Piratenpartei im Bundestag ist, erwarte ich von ihr…“. Auch der Artikel erwähnt, dass auf dem Plakat noch etwas drauf steht. Ist es also zulässig, wenn ich in dem Kommentar schreibe, das Plakat sei „leer“? Ich finde schon! Jeder Leser, der die drei Texte und das Foto auf der taz-Seite sah oder der sich auf taz.de alle drei Texte durchgelesen hat, weiß, dass das Plakat nicht komplett leer war, sondern dass auch noch eine Aufforderung darauf stand, etwas auf die große weiße Fläche draufzumalen. Müssen nun die Infos, die im Artikel stehen und die auf dem Foto zu sehen sind, noch einmal in den beiden Kommentaren wiederholt werden? Ich finde nicht – meiner Meinung nach reicht es da, ein Plakat, das hauptsächlich leer ist, auch „leer“ zu nennen.

    Schließlich wird kritisiert, mein Kommentar würde den Eindruck erwecken, als ob ich nicht wissen würde, dass es der Piratenpartei um Bürgerrechte geht. Das kann ich nicht nachvollziehen. Ich schreibe zwar von „Freiheit im Internet“, aber Freiheit ist meines Erachtens ein Bürgerrecht. Für alle, die dennoch zweifeln und sich fragen, ob ich denn nicht weiß, dass die Piratenpartei sich für Bürgerrechte einsetzt, gibt es ja auch noch die Suchfunktion im taz-Archiv. Das ist der weiße Kasten oben rechts auf jeder taz.de-Seite. Wenn man dort „Sebastian Heiser Piratenpartei“ eingibt, stößt man auf folgenden Kommentar von mir: http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/kein-buergerrechtsfreier-raum/

    Darin heißt es: „Die Piratenpartei ist die neue Bewegung für Bürgerrechte im 21. Jahrhundert. Während viele Politiker noch nicht wissen, wie sie das Internet bedienen sollen, weisen die Piraten auf Zensur und andere Einschränkungen hin. Ihr Credo: Das Internet darf kein bürgerrechtsfreier Raum sein. Andere Parteien – und auch die Medien – haben das Thema dagegen lange verschlafen.“

    Zur Bankrotterklärung: Jawohl, ich erwarte von einer Partei, dass sie ein umfassendes Programm hat. Die Abgeordneten der Partei sollen ja später im Bundestag bei allen dort behandelten Themen mitstimmen. Parteien, die für den Bundestag kandidieren, sollten daher mir vorher sagen können, wie sie dort abstimmen wollen. Das ist zumindest die Zuverlässigkeit, die ich mir von Parteien wünsche. Weil das hier fehlt, halte ich das für eine Bankrotterklärung für die Piratenpartei. Für einen Kommentar finde ich diese Meinungsäußerung auch zulässig – aber natürlich können Sie anderer Meinung sein. Kommt halt auch die persönliche Prioritätensetzung an, welche Erwartungen man an Parteien hat.

    Und ja, ich erwarte von Plakaten auch, dass sie mir erklären, für welche Ziele eine Partei eintritt. Ich erwarte, dass eine Partei mit Inhalten um Zustimmung wirbt. Ich fordere übrigens nicht, dass Plakate „fundiert und mit Infos Wahlkampf betreiben“, wie es hier heißt. Ich fordere Inhalte auf Plakaten, aber selbstverständlich keine wissenschaftlichen Ausarbeitungen. Und auch mir wenigen Wörtern kann man Inhalte transportieren: „Leistung muss sich wieder lohnen“ (FDP) oder „Reichtum besteuern“ (Linke).

    Die Piratenpartei verzichtet auf diesen Plakaten jedoch darauf, mir einen ihrer Inhalte vorzustellen und dafür zu werben. Aus Sicht der Parteien kann ich es gut verstehen, wenn es manche wichtiger finden, Aufmerksamkeit zu erregen als Inhalte zu vermitteln. Gerade kleine Parteien setzten gerne auf das Mittel der Provokation, weil sie fürchten, sonst im Wahlkampf völlig unterzugehen. Das sieht man ja auch an dem Dekolleté-Plakat der CDU (die in Friedrichshain-Kreuzberg zu den Kleinparteien gehört). Ich finde es aber besser, wenn Parteien mit Inhalten werben. Und man könnte ja übrigens auch beides verbinden – indem man mit Inhalten Aufmerksamkeit erregt.

    Zur Basisdemokratie: Ich bleibe dabei. Ich wünsche mir offene Debatten in einer Partei um den richtigen Kurs. Und ich erwarte Verlässlichkeit nach außen. Also klare Ansagen vor der Wahl, in welche Richtung eine Partei im Bundestag bei welchen Fragen abstimmen wird. Parteien, auf die die Wähler sich nicht verlassen können, haben wir schon genug.

    > Vertreten sie nur ein Thema oder nehmen
    > sie einfach Themen anderer Parteien
    > auf, sobald sie ihnen etwas nutzen?

    Beides. Die Piraten haben noch kein vollumfassendes Programm. Und mit diesen Plakaten erwecken sie den Eindruck, als würden sie sich im Bundestag für das einsetzen, was ihnen auf die Plakate geschrieben wird (und das nenne ich populistisch). Stattdessen erwarte ich Verlässlichkeit – das Thema hatten wir schon.

  4. Zumal dieses Plakat ja eben auch nicht „leer“ ist. Ja, sehr arm, deswegen war es mir eine Freude. ^^

  5. Da hat der gute Herr vielleicht DAS EINE Plakat gesehen, das in der Mitte leer ist für Aktionen, etc. bei denen die Leute ihre Wünsche, Ideen und Gedanken schreiben können.

    Dieses Plakat wird aber vermutlich nirgendwo hängen, sondern eher bei Infotischen etc. auftauchen. Ein Armutszeugnis, dass er nicht mal ansatzweise Recherchiert hat.

  6. ja, mit dem artikel hat sich herr heiser wahrlich keinen gefallen getan ^^. sauber auseinandergenommen!

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