Männer haben nicht den Kampf gegen den Feminismus verpasst, sondern die Beschäftigung mit ihm!

Lest unbedingt das grandios dumme Interview mit Gerhard Amendt in der Welt:

Männer haben Kampf gegen Feminismus verpasst.

Hier sammelt ein sogenannter Soziologe so ziemlich all den Bockmist, mit dem man als überzeugte(r) FeministIn wieder und wieder und wieder konfrontiert wird (vor allem in Gesprächen mit „Maskulisten“). Ich möchte den Artikel daher mal, gewohnt polemisch, kommentieren.

Es treten auf: Das Märchen von der Benachteiligung und damit Krise des Mannes. (von der schon seit Aufkommen eines handlungsfähigen Feminismus die Rede war). Böse Feministinnen (sind immer weiblich!), die Männer nicht respektieren. Das böse Gender Mainstreaming und die männerfeindlichen und insgesamt weltbedrohenden Quotierungen. Die zwei sich antagonistisch gegenüberstehenden Geschlechter. Explizite und implizite Abwertung von Weiblichkeit als Mutter in spe.

Ein paar Zitate gefällig?

der Feminismus dreht sich letztlich nur darum, wer die Schuld für die Menschheitsgeschichte tragen soll und wer nicht.

Kommentar: Ah ja. Der Herr Direktor des Instituts für Geschlechter- und Generationenforschung an der Universität Bremen sollte eigentlich wissen, dass es DEN Feminismus nicht gibt und dass es nicht um irgendeine Menschheitsschuld und einen Freispruch davon geht, sondern um viel konkreterer Dinge, die er im nächsten Zitat dann ja auch vehement angreift. Da widerspricht der gute Mann sich gleich mal selber.

Aber dann merke ich, dass der Feminismus nur als alles durchdringende Bürokratie der verfestigten Ungleichbehandlung von Männern und Bevormundung der Frauen erstarkt ist.

Es folgt ein langes, langweiliges Beispiel. Ein besser qualifizierter Mann kriegt eine Stelle nicht, weil sie ihm von einer schlechter qualifizierten Frau weggeschnappt wird. (bzw. er wandelt diesen Standard leicht ab: Der Mann klagt nämlich, bekommt Recht und für die alleinerziehende Mutter wird eine zweite Stelle geschaffen.) Wie unfair. Quoten sind böse. Die ständige Konstruktion ziemlich abstruser Situationen, um irgendwas beweisen zu können aber auch. Als ob sich 1:1 messen lassen würde, wer qualifizierter ist.

Was der gute Mann verschweigt: Seiner neoliberalen Ansicht, sich zu messen, immer mehr zu leisten und eben auch durch Leistung sich zu beweisen, stehen durchaus andere plausible Ansichten gegenüber. Es ist mitnichten zwangsläufig, dass Menschen sich über Arbeit miteinander messen. Es mag als männlich gelten, das wars dann aber auch. Soft Skills etc. haben in den letzten Jahren deutlich an Gewicht gewonnen. Womöglich war die weibliche Kandidatin in diesem Bereich überlegen und er wurde stärker gewichtet als einfach nur „wie wild“ zu arbeiten. Womöglich. Die Sache ist einfach viel zu unklar und schwammig, um Irgendetwas zu beweisen.

Für den Interviewten ist die Schuld aber klar verteilt. Schuld an dieser pösen pösen Ungerechtigkeit sind die Quoten. An den Quoten ist schuld: Der Feminismus. Damit wär immerhin widerlegt, dass es dem Feminismus nur um menschheitsgeschichtliche Schuldzuweisungen geht.

Im Unterricht herrscht das Feminine vor. Die äußere Welt, auf die Kinder vorbereitet werden sollten, wird der Feminisierung unterworfen. Für junge Männer ist das alles andere als eine Einladung sich diesem Studium zuwenden. Da bleiben nicht nur die Jungen außen vor, sondern auch das männliche Wesen.

Ab ins fast Esoterische, auch wenn es von einem Soziologen gesprochen fast sprachlos macht. Das männliche Wesen, jenes offensichtlich zu nix außer Leiden fähige Etwas, das gehegt und gepflegt werden muss, um zu gedeihen. Das Weibliche (Mama) hat sich in der Unterdrückung erst in der uns heute bekannten Form herausgebildet und das ist „normal“. Wenn Männer aber mal vorgeblich unterdrückt werden, ist das Männliche an sich gefährdet. Die arbeitende Frau ist für diesen Amendt offensichtlich noch immer Störfaktor, Gefahr, ungewohnt. Wie deutlich muss man eigentlich noch machen, dass es bei Weiblichkeit und Männlichkeit noch immer um Machtverhältnisse geht? Dass die Zuschreibungen diesbezüglich diskriminieren? (Beide Geschlechter, nicht nur die weinerlichen Männer, die in Zeitungen ihr Scheinwissen ablassen)

Man will vielfach nicht mehr wahrhaben, was Mann und Frau unterscheidet und dass Männer Dinge auf ihre Art tun.

Stimmt, das will ich tatsächlich nicht wahrhaben. (Andererseits dachte ich das lange Zeit und die Mehrheit der Menschen scheint so zu denken. Worin liegt die Leistung, an scheinbar allgemein anerkannten und bekannten Denkmustern festzuhalten?)

Man will aber scheinbar noch viel weniger wahrhaben, dass es auch ganz anders sein könnte. Dass es nämlich keine relevanten Unterschiede geben könnte. Dass Gleichberechtigung eben doch Gleichbehandlung heißen könnte. Bei größtmöglicher Freiheit für jeden, so zu sein, wie er oder sie es für richtig hält.

Die feminine Welt ist eine, wo die Brust zum Kind kommt. Das ist der Urtypus des einfachen, aber großartigen Überlebens. Unter Erwachsenen geht das nicht mehr. Frauen müssen selber wissen und offensiv testen, was sie wert sind. Aber oft sieht es so aus, als sollten Männer stellvertretend diesen Wert erkennen und spiegeln. Das Gehalt, das der Chef dann zuteilt, ähnelt eher dem geschenkten Brillianten. Es zeigt seine Wertschätzung für die Frau und so kann bei gleichwertiger Leistung unter der Hand eine Gehaltsdifferenz zum Mann entstehen.

Tadaa. So ist es also. Frauen sind doof und definieren sich nur darüber, wie andere sie sehen. Sie sind Narzissten und nicht durchsetzungsfähig. Dass Frauen auf andere Art manipulieren und erfolgreich sind, ist an sich mittlerweile bekannt, unser Lieblingssoziologe hier hat davon aber wohl noch nichts gehört.

Zumal auch hier wieder wichtig ist: Das muss nicht so sein, es geht auch anders. Die Frauen und die Männer gibt es nicht. Aber diese Sicht liegt vielen Menschen offenbar nicht, nicht einmal angeblichen Wissenschaftlern.

Spannend noch der letzte Satz, in welchem Frauen selbst die Schuld daran gegeben wird, dass sie weniger verdienen. Etwas weniger durchschaubar formuliert und ich hätte zu diesem rhetorischen Kniff gratuliert. So aber bleibts bei einem billigen Versuch, den Opfern zu sagen, sie wären selbst schuld und damit uns alle (die Täter) freizusprechen. Kennt man so auch schon von Vergewaltigungen. Auch das, dachte ich, wär vorbei.

Manchmal frage ich mich, wo eigentlich die Männer arbeiten, weil ich überall nur Frauen sehe.

Ich habe sehr oft den Eindruck, dass Frauen bevorzugt in Berufe drängen, die in irgendeiner Weise Abkömmlinge der Mütterlichkeit sind. Über 90 Prozent ist ihr Anteil an den Grundschulen oder in Pflegeberufen.

Aha. Frauen sehnen sich nach Berufen, in denen sie ihre natürliche Mutterrolle ausleben können. Und Männer nicht. Das sagen doch die Statistiken. Was er nicht sagt, obwohl er es wissen muss: Unterdurchschnittlich häufig sind sie zum Beispiel immer noch in den höchsten Positionen an Universitäten vertreten. Bestimmte Berufe sind für Frauen einfach leichter zu ergreifen, weil die Einstiegshürden für Frauen niedriger und die Abneigung in ihnen weniger ausgeprägt ist. Keine Frau musste sich einen Job als Krankenschwester erklagen, weil das sowieso als „Frauenarbeit“ gilt. Als die erste Frau zur Bundeswehr wollte, hatte sie es unverhältnismäßig schwerer. Noch heute werden Frauen dort von männlichen Kameraden oder Vorgesetzten diskriminiert. Aussagekräftig ist diese einseitige Auslegung von Statistiken daher nicht, denn sie berücksichtigt nicht die ungleichen Chancen im Beruf und die Schwierigkeiten, ihn überhaupt erst ergreifen zu können.

Der Geschlechterdiskurs muss auch aus der Fixierung heraus, dass alle alles können müssen. Gleichheit herrscht, wenn man akzeptieren kann, dass Männer und Frauen unterschiedliche Fähigkeiten haben, und immer eine Differenz bleibt, die etwas mit dem Wesen der Männlichkeit und der Weiblichkeit zu tun hat. Damit muss man leben, wobei die Möglichkeiten zur Veränderung für beide stets offen gehalten werden müssen.

Damit muss man nicht leben, das kann man verändern. Aber nur, wenn man verstanden hat, dass Unterschiede mitnichten „natürlich“ sein müssen. Männlichkeit und Weiblichkeit sind Konstrukte. Ein Direktor des Instituts für Geschlechter- und Generationenforschung muss das einfach wissen! Tut er aber nicht. Weswegen er wohl, wie fefe weiß (dem ich auch den Link zum Artikel verdanke!), auch nur bis 2003 diese Professur inne hatte.

Zum Abschluss sagt Amendt dann nochmal ganz deutlich, was er von Frauen hält:

Männer wenden die Aggression eher nach außen, um sie dort zu sublimieren, und haben eine Technik des Durchsetzens und Eroberns oder Erfindens entwickelt, während die Frauen eher dazu neigen, die Aggression gegen sich zu wenden, etwa ins Depressive. Sie reden viel, können aber nicht handeln.

Der Mann schafft, die Frau labert. So einfach kann es manchmal sein. ;) (Hervorhebung ist von mir.)

Das Fazit dann: Frau muss sich selbst helfen. „Sie muss rausgehen aus dem gemachten Bett.“(als ob sie das nicht seit Ewigkeiten tun würde).

Untersuchungen zeigen, dass Männer Frauen nicht diskriminieren wollen, sondern meinen, sie müssten sie beschützen. Wenn Frauen heute durch die Bank als Opfer beschrieben werden, setzt das paradoxerweise die tradierte Versorgermentalität der Männer abermals in Bewegung. Eine Frau, die als Opfer auftritt, ruft einen Mann auf, ihr zur Hilfe zu eilen. Und das ist genau das, was Frauen nicht brauchen. Frauen müssen selbst sehen, wie sie zurechtkommen.

Na wenn die Männer es doch nur gut meinen, sollen die Frauen gefälligst aufhören, immer Unterdrückung zu schreien. Oder nicht? Wie sangen Kettcar so schön: Das Gegenteil von gut ist gut gemeint. Nicht gegen den Feminismus müssen Männer kämpfen, sondern mit ihm, für mehr Freiheit!

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29 Antworten zu “Männer haben nicht den Kampf gegen den Feminismus verpasst, sondern die Beschäftigung mit ihm!

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  2. ich würde JMG zustimmen. In den Gender Studies wird die Biologie weitestgehend ausgeblendet. Schon wenn man nur die Wirkung von Testosteron auf die Libido nachschlägt kommt man zu vollkommen anderen Ergebnissen und sexuelle Selektion, also einer der Grundpfeiler der Evolutionslehre ist auch nicht mit der Queer Theorie in Einklang zu bringen. So geht das munter weiter

    • Biologie wird nicht ausgeblendet, sondern was aus ihr gefolgert wird, wird teils kritisiert.

      Mal was zu deinen „Argumenten gegen Queer Theorie“hier: http://allesevolution.wordpress.com/2010/07/11/queer-theorie-evolution-und-attraktiviat/ .

      „wie kommt es zu einer Höherentwicklung von Arten, wenn diese sich wahllos paaren, insbesondere bei einer geringen Nachkommenzahl?“

      Ist Höherentwicklung neuerdings in der Biologie das Maß? Evolution ist nicht moralisch und sie wertet auch nicht. Die Evolution hat kein Ziel. Etwas ist nicht falsch und schon gar nicht inexistent, nur weil es einen Nachteil darstellt. Du wertest und darauf weisen Gender Studies etc. dann berechtigterweise hin. Ein Biologe sollte keine voreiligen Schlüsse ziehen und möglichst nicht werten. Da er aber auch nur mensch ist, wird er das zwangsläufig tun. Wenn ihm dabei ab und an einer auf die Finger haut: umso besser.

      Unabhängig davon: Wirklich so wenig Vorstellungsvermögen? Alle paaren sich wild, aus manchen Konstellationen entsteht Nachwuchs. Alles ist wie immer. Es wird sich noch immer fortgepflanzt, es wird sich noch immer entwickelt. Oder eben ausgestorben. Absolut gleichwertig. Als schwierig zu konternde Kritik an der Queer- Theorie taugt das nicht.

      „warum sollte in der menschlichen Evolution, insbesondere in der „tierischen Phase“ nicht wie bei anderen Tieren die sexuelle Evolution und der Vorteil von abgespeicherten Attraktivitätsmerkmalen nach Geschlecht genutzt worden sein?“

      Tja, warum eigentlich nicht? Seien wir ehrlich: Es klingt sogar verdammt wahrscheinlich, dass es genauso war und ist. Tut aber nichts zur Sache, denn selbst wenn es so wäre: Alles genauso unbewiesen wie die von dir kritisierten Theorien.

      Wo genau liegen denn „abgespeicherte Attraktivitätsmerkmale“ und woher weiß man, dass sie angeboren sind? Wie funktioniert diese „Speicherung“? Wie wird sie Instinkt, Gefühl oder Gedanke? Fragen über Fragen. Mehr als genug Ansatzpunkte für angebrachte Kritik.

      „Wie sollte es zu einem Abschaffen dieser gekommen sein, wenn man meint, dass sie früher vorhanden waren?“

      Meinte man, dass es sie nie gegeben hat, wären sie nie abgeschafft worden, weil sie nie existierten. Meinte man, wir hätten früher mal 3 Beine gehabt, müsste man daraus zwangsläufig folgern, dass uns im Lauf der Zeit wohl eins abhanden gekommen ist.

      Ändert man die Bedingung, so merkt man sofort, wie unsinnig der Satz als Kritik an ist. Deine vorgebrachten Argumente sind alle leicht zu entkräften.

      • Höherentwicklung muss nicht stattfinden, hat sie aber offenbar. Schließlich haben wir uns ja von Meeresbewohnern über Affen zu Menschen entwickelt.
        Wenn sich alle einfach nur wie wild paaren, also evt sogar mit weniger angepassten Partnern obwohl sie sehr gut angepasste Partner haben könnten, dann haben die nachkommen erheblich schlechtere Überlebenschancen als wenn sie immer das für sich beste herausholen würden, also erkennen würden, welche Kriterien vorteilhaft ist. Soweit hast du mir ja im Prinzip auch schon zugestimmt.
        Evolution läuft über natürliche Selektion (die Schwachen sterben aus) und sexuelle Selektion (Auswahl der Sexualpartner nach vererbten Kriterien). Sexuelle Evolution finden wir überall im Tierreich, von den Insekten bis zu den Säugetieren. Ohne sie kann man viele Entwicklungen nicht erklären, weil sonst kein evolutionärer Druck vorhanden wäre, die diese körperliche Entwicklung hervorrufen könnte. Sie kann zudem nur über abgespeicherte Merkmale erfolgen, weil sonst der Effekt nicht langfristig eintreten kann. Mit Fantasie hat das wenig zu tun. Es gibt Rechenmodelle und Computersimulationen, die zeigen, dass man mit reiner Kultur keine sexuelle Evolution hinbekommt. Auch beim Menschen finden sich solche Anzeichen für eine sexuelle Selektion, die schon Darwin beschrieben hat (und dafür seinerzeit sehr gescholten wurde: Der Mann, die Krone der Schöpfung soll durch die Wünsche der Frau geformt worden sein und insofern nach ihrer Pfeife tanzen?).
        Du bezeichnest die Theorie selbst als wahrscheinlich. Sie erklärt zudem vieles am menschlichen Körper, was sonst nicht zu erklären wäre. Die Evolutionstheorie und die sexuelle Evolution beim Menschen ist momentan außerhalb der Queer Studies (und bei den Intelligent Design Vertretern) nicht wirklich unter Beschuß. Sie ist eine der grundlegenden Theorien in der Biologie, die mehr aus Höflichkeit noch Theorie heißt und sie ist gut erforscht. Eigentlich ist sie auch in den Queer Studies nicht unter Beschuß, weil sie dort nicht behandelt, sondern ausgeblendet wird. Oder gehen die großen Vertreter wie etwa Butler auf sie ein um die Stimmigkeit ihrer Theorie zu überprüfen?

        • Die Evolutionstheorie heißt nicht nur noch aus Höflichkeit so. Sie als etwas anderes zu bezeichnen wäre trotz aller guten Erklärungen, die sie liefert, unwissenschaftlich. Sie mag grundlegend, extrem wahrscheinlich und anerkannt sein, bewiesen ist sie nicht. S0lang es keine gesicherten Erkenntnisse gibt, darf eine gute Erklärung nicht plötzlich zur Wahrheit erhoben werden. Was gern an den Gender Studies kritisiert wird (unwissenschaftlicher Kram!) fällt in dem Fall mal auf allzu enthusiastische Verfechter der Evolutionstheorie zurück. Glauben ist nicht Wissen,Theorie bleibt wissenschaftliche Theorie, bis sie bewiesen wurde oder widerlegt. Dass etwas viele Jahre lang nicht widerlegt wird, heißt nicht, dass es stimmt.

          Auf die „Höherentwicklung“ will ich jetzt gar nicht genau eingehen, habe ich ja schon im letzten Kommentar getan. Es ist recht offensichtlich, dass diese Vorstellung nur ein Modell ist, das die Realität unzureichend bezeichnend. Folgerungen daraus begeben sich auf ziemlich dünnes Eis.

          Butler ist Sprachwissenschaftlerin. Unabhängig davon, würd ich arg davon ausgehen, dass sie Anhängerin der Evolutionstheorie ist. Diese Verknüpfung von Queer und Evolutionstheorie hast DU geschaffen, sie existiert in der Realität nicht. Deswegen wirst du wohl auch keine Auseinandersetzungen zum Thema finden.

          Die Evolutionstheorie steht auch nicht unter Beschuss (es sei denn von religiösen) Fundamentalisten), sondern du hast festgestellt, dass ein paar Dinge an beiden Theorien scheinbar nicht recht zusammen passen wollen. Ich habe versucht, darzustellen, dass die von dir bemerkten Gegensätze oder Widersprüche keine sind. Kein Zweifel besteht an der Wichtigkeit der Evolutionstheorie und an der großen Leistung Darwins bei ihrer Entwicklung.

          • Eben, Butler ist Sprachwissenschaftlerin, sie hat Biologie bisher einfach nicht bedacht.
            Die Behandlung der Problematik zwischen Queer Theorie und Evolutionsbiologie wurde bereits vorher geschaffen. Ich habe ja beispielsweise einen Link, der dies behandelt in meinem Blogbeitrag verlinkt. Und in der Biologie finden sich zahlreiche Aufsätze dazu, welche Ansätze beim Menschen auf sexueller Selektion beruhen und warum diese dann auf ererbten und damit abgespeicherten Attraktivitätsmerkmalen beruhen. Als Roughgarden ihr Buch über das „Gay animal Kingdom“ veröffentlichte, in dem sie die Queer Theorie auf die Tiere anwendet hat die biologische Fachwelt sie unter anderem wegen ihres Angriffs auf die sexuelle Selektion als unwissenschaftlich bezeichnet.

            Wenn zwei Theorien sich gegenseitig ausschließen, was bei der Queer Theorie und der Evolutionstheorie so wie wir sie heute verstehen, also mit sexueller Selektion, der Fall ist, dann stehen beide Theorien natürlich durch die andere unter Beschuss.

            Noch zu deinen Gegenargumenten:
            Wie die Speicherung im Detail funktioniert kann ich dir nicht sagen. Aber das auch sehr komplizierte Vorlieben und Reaktionen theoretisch abgespeichert werden können sieht man am Tierreich, zB der Mimikry des Oktopusses, bei der dieser sein Aussehen dem Fressfeind des jeweiligen Angreifers anpasst und vielen anderen Reaktionen. Da das Gehirn ein Computer ist ist die Vorstellung einer „Software“ auch nichts weltbewegendes. Bei Liebe zB ist recht gut erforscht, welche Bindungshormone und welche Chemikalien das Gefühl hervorrufen.

            Der Satz mit dem Abhandenkommen bezog sich auf eine Unterargumentation:
            Entweder man nimmt an, dass wir nie (also weder als Affe noch davor) eingespeicherte Attraktivitätsmerkmale hatten. Dann stellt sich die Frage, warum wir im Gegensatz zu anderen Affen, bei denen man das unproblematisch annimmt, nie welche hatten und wie wir uns dann erstens überhaupt entwickeln konnten und wie sich zudem die Teile des Körpers entwickelt haben, die bisher in der Biologie durch sexuelle Selektion erklärt werden. Darauf hätte die Biologie keine Antwort, die Queer Theorie auch nicht. Die Queer Theorie schafft in soweit offene Fragen, für die wir ohne sie sehr stimmige Konzepte hätten.
            Löst man diese Probleme indem man sagt, dass wir als wir noch Tiere waren eingespeicherte Attraktivitätsmerkmale hatten, die aber im Rahmen unserer Menschwerdung verloren haben, dann fragt sich wie dies von statten gegangen sein soll, da die Kriterien nie nachteilhaft waren. Mit der „Sie sind verlorengegangen-Theorie“ umgeht man insofern das Problem, dass man den Menschen sonst nicht erklären kann und könnte ein erstes Nebeneinander von Evolutionstheorie und Queer Theorie erzeugen. Man kann dann nur den nächsten Schritt nicht erklären. Eigentlich war dies also eine Argumentation, die mehr zugunsten der Queer Theorie war, weil sie zumindest oberflächliche Vereinbarkeit herstellt.

        • Okay, aus mir unverständlichen Gründen kann ich nur auf den Originalkommentar von dir antworten. Da du angenehm sachlich argumentierst, werde ich mich ebenfalls um Sachlichkeit bemühen. Aber lang wirds diesmal nicht werden. Du stellst richtig fest, dass die Queer Theorie zum Teil Fragen aufwirft, auf die sie keine Antworten geben kann. Das ist durchaus auch mein Eindruck. Gender Studies und Queer Theorie hinterfragen und kritisieren evtl vorschnell beantwortete Fragen. Sie verunsichern insofern, statt Klarheit zu schaffen. Für meine Begriffe sensibilieren sie, aber das ist Auslegungssache. Da könnte man eine Kritik ansetzen, aber ich meine, dass „Ich weiß es nicht“ eine durchaus wissenschaftlich ehrenwerte Antwort ist, ich ziehe den, der zweifelt oft dem vor, der meint oder gar vorgibt zu wissen. Wissenschaftskritik halte ich für genauso wichtig wie Wissenschaft.

          Deswegen hab ich den Text unter anderem geschrieben. Der Clash zwischen Queer Theorie und Evolutionstheorie ist mir noch immer nicht ersichtlich. Du erklärst dir Dinge, und das durchaus logisch. Ich interessiere mich etwas weniger für den Inhalt verschiedener Modelle als für ihre Bedeutung. Das ist eine grundlegend verschiedene Herangehensweise (etwa: soziologisch gegen biologisch), aber keine, die sich gegenseitig ausschließt. Vielen Biologen täte es gut, sich umfassend mit Erkenntnissen der Gender Studies auseinander zu setzen, dasselbe gilt umgekehrt natürlich ebenfalls. Interdisziplinäre Herangehensweisen führen oft zu sehr interessanten Ergebnissen.

          (Was nicht ganz unwesentlich sein dürfte, wenn es um die Anerkennung von Gender Studies in anderen Wissenschaftszweigen geht: Der klassische Konflikt zwischen sogenannten weichen und harten Wissenschaften. Der spielt sicher auch mit rein, wenn beispielsweise Biologen (ab)werten.)

          • @Ti_Leo
            Mir scheint, dass die Gender Studies viele gewünschte Ergebnisse erzielen. Wenn man zB über die Gender Studies feststellt, dass Geschlechterrollen konstruiert sind und daraufhin entsprechende Modelle startet und dann jemand kommt und sagt „Moment, eure Grundannahme ist bereits falsch, Geschlechterrollen sind nicht nur konstruiert, sondern haben eine biologische Grundlage, eure Begründung ist nicht mit sexueller Selektion in Einklang zu bringen“ dann kommt aus den Gender Studies eher ein „ist uns egal, unsere Ergebnisse sind trotzdem schön, baut sie doch lieber mal in eure Studien ein.“
            Das ist für mich eine ähnliche Vorgehensweise wie der Versuch Pi auf 3 zu setzen, weil das einfacher zu rechnen ist und leichter zu merken.

            Interdisziplinäre Herangehensweisen wären schön. Aber sie werden in den Gender Studies nicht unbedingt objektiv angegangen. Die biologische Forschung, die gemacht wird, ist meist sehr subjektiv (vgl zB Roughgarden oder Fausto-Sterling). Es besteht zudem ein Wissensgefälle, da in den Gender Studies eher Sprachwissenschaftler etc zuhause sind und keine Biologen. In der Queer Theorie wird zudem gegen entgegenstehende Ansätze einfach angeführt, dass diese „gesellschaftlich hergestellt wurden“ und damit nicht neutral sind und damit alle Gegenargumente abgeschmettert ohne wirklich im Einzelfall darauf einzugehen.

  3. Geschlechterforschung aka Gender Studies? eben NICHT!

    Echte Geschlechterforschung würde bedeuten, wissenschaftliche Methodik zu benutzen. Echte Geschlechterforschung muss die Erkenntnisse der Biologie/Medizin enthalten. Gender Studies blenden diese Erkenntnisse aus, wenn sie ihren politischen Zielen wiedersprechen (Darum sind Gender Studies eine Ideologie, keine Wissenschaft – Darum plus noch aus weiteren Gründen). Gender Studies greifen alles als „Biologismus“ an, wenn irgendwo in einer Studie Unterschiede zwischen den Geschlechtern gefunden werden – auch wenn diese empirisch nachweisbar sind! Denkverbot pur!

    Die Kritik von Amendt an den Gender Studies ist absolut gerechtfertigt!

  4. Du beklagst dich über mangelnde Wissenschaftlichkeit, und lässt dann Sachen raus wie:

    „Männlichkeit und Weiblichkeit sind Konstrukte. Ein Direktor des Instituts für Geschlechter- und Generationenforschung muss das einfach wissen!“

    Du tust so, als ob diese Aussage eine Tatsache sei, die man einfach „wissen“ müsse. Das ist natürlich absoluter Blödsinn, Das ist eine Aussage, die wissenschaftlichen Kriterien nicht standhält. Ausserhalb der Gender Studies (instiutionalisiertet Feminismus) glaubt da niemand daran. Das ist in dem Sinn keine Theorie, sondern eine Strategie, die weit bis zu Engels zurückgeht. Gleichberechtigung durch Gleichmachung. Das hat nichts zu tun mit Wahrheit oder so!

    • Du kennst den Unterschied zwischen männlich und weiblich (sex) und Männlichkeit und Weiblichkeit (gender)? Wenn nicht, wäre es gut, das nachzuschauen, sonst kann eine Diskussion zu nix führen, weil grundlegende Vokabeln fehlen.

      Mit Gleichmacherei hat all das nix zu tun, ich frage mich, wie oft man das noch klarstellen muss.

      Dass du Gender Studies (aka Geschlechterforschung) als institutionalisierten Feminismus bezeichnest, lässt mich allerdings Böses ahnen. Darfst mich gern vom Gegenteil überzeugen.

      Ti

      • Oben nennst du die Evolutionstheorie eine Theorie, die eben noch nicht bewiesen ist.

        Wie ist dies bei der Queer Theorie? Wodurch ist diese bewiesen?

        Und warum kann ein Direktor keine andere Theorie vertreten wenn die Queer Theorie noch nicht bewiesen ist?

        • Theorie ist Theorie ist Theorie! Ich habe nicht behauptet und würde nicht behaupten, die Queer Theorie wäre bewiesen. Auch dir kann ich darüber hinaus nur raten, den Unterschied zwischen männlich, weiblich, Männlichkeit und Weiblichkeit zu googlen. Nicht um dich zu ärgern, sondern um Begrifflichkeiten zu klären. Dass Männlichkeit und Weiblichkeit soziale Kategorien sind ist schon lang bekannt und auch unumstritten, erscheint offensichtlich aber vielen unvorstellbar, die die nötige Terminologie nicht beherrschen.

          • Unbestritten ist lediglich, dass der Phänotyp (oder Geschlecht) und die Gehirnausrichtung (gender) sich unterscheiden können. Das dies eine soziale Kategorie ist, ist hingegen keineswegs unstrittig.

            Vielmehr wird dies in den Sozialwissenschaften und den Gender Studies vertreten, während die Biologie eher von einer festen Verdrahtung des Gender unabhängig vom Phänotyp ausgeht.

            Insofern kann der Direktor sich sehr wohl auf seine Sichtweise berufen und eine andere Theorie vertreten.

            Das hat mit der Terminologie nichts zu tun.

          • Lest doch bitte genauer! Der Typ kann machen was er will und ich finds dann doof, immerhin ist er Sozialwissenschaftler. Wer mir was vom Wesen der Frau und des Mannes erzählen will, kriegt auf den Deckel, wenn er nicht wasserfest argumentiert. Punkt.

            Terminologie ist wichtig wie die Menge an Kommentaren zeigt, die den Unterschied zw. Sex und Gender nicht kennen. Wer männlich und weiblich nicht zumindest halbwegs von Männlichkeit und Weiblichkeit unterscheiden kann, der versteht einfach nicht, worum es mir bei dieser Kritik geht und mit dem ist die Auseinandersetzung auch nicht fruchtbar.

            Gender als „Gehirnausrichtung“? Ungewöhnliche Definition. Gewöhnlich wird mWn eher der Begriff des sozialen (oder psychologischen, ich nehm mal an, das meinst du?) Geschlecht, ergo auch soziale Kategorie, da sozial wirksam. Ob sie in Teilen angeboren ist oder nicht… Tja, das ist die große Frage.

          • „Lest doch bitte genauer! Der Typ kann machen was er will und ich finds dann doof, immerhin ist er Sozialwissenschaftler.“

            Du schriebst:
            „Männlichkeit und Weiblichkeit sind Konstrukte. Ein Direktor des Instituts für Geschlechter- und Generationenforschung muss das einfach wissen!“

            Muss er nicht! Denn er kann auch eine andere Theorie vertreten, die du allerdings anscheinend nicht in Betracht ziehst. Dennoch ist diese Theorie in der Biologie weit verbreitet und meiner Meinung nach auf einer wesentlich sicheren Grundlage als die Theorie von Beauvoir oder Butler, die rein philosophisch argumentieren. Lediglich dort wird geglaubt, dass männlich und weiblich Konstrukte sind. Das diese Theorie erhebliche Erklärungsschwierigkeiten hat hatte ich ja bereits dargelegt.

            Wenn man die Begriffe des sozialen und psychologischen verwendet wird meiner Meinung nach nicht deutlich, dass diese biologische Grundlagen haben. Dies wird deutlicher, wenn man davon spricht, dass das Gehirn eher auf einen der Grundtypen (männlich, weiblich) ausgerichtet ist.

            Antwort von Ti_Leo: Theorie gegen Theorie. Soweit waren wir bereits vor Tagen. Das bringt nichts und mittlerweile langweilt es mich akut, ob sachlich vorgetragen oder nicht: Meinungen tun das, wenn sie stets aufs Neue vorgebracht werden.

  5. Liebe/r Ti-Leo,

    warum so erhitzt? ;)

    Gruß Monika

    • Mir scheint, du unterstellst mir da etwas. Warum?

      Unabhängig davon würde ich jeden verstehen, der angesichts der Äußerungen dieses angeblichen Wissenschaftlers aus der Haut fährt. Der wirft ein schlechtes Licht auf einen ganzen Wissenschaftszweig.

  6. Komisch, immer wenn irgendwo der Begriff „Feminismus“ fällt, kommen irgendwelche Sexisten mit Informationsdefizit aus ihren Löchern gekrochen und machen ein großes Geschrei. Vielen Dank für den Kommentar. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass Amendt sich ernsthaft als Wissenschaftler sieht.

    @Horst Schmeil
    Nichts verstanden, setzen, sechs!

    @ Detlef Naumann
    Unzufrieden mit dem eigenen Leben? Der Kommentar klingt doch sehr nach Neid.

  7. Ti_Leo, danke für den tollen Kommentar. Habe den Artikel gelesen als er über Twitter verbreitet wurde und war ziemlich fassungslos. Gerade, dass er noch als braver wissenschaftlicher Soziologe hingestellt wird fand ich ziemlich schockierend.
    Jetzt, ein paar Tage später ist der Kommentar von dir ein schöner Kontrast, ebenso polemisch formuliert, im Subtext aber kein hanebüchener Unfug.

    Danke

    • Ich danke dir fürs Lesen, Kommentieren und Loben. :-) Polemik- na sicher. Ich kann es nicht lassen. Das ist meine bevorzugte Art der Auseinandersetzung. Ich wähle ja auch bevorzugt Texte aus, die mir richtig sauer aufstoßen. Das erleichtert mir das Schreiben und erhöht hoffentlich auch den Unterhaltungswert für die Leser. Eine gute Polemik lese ich teils einfach lieber als einen gut recherchierten, aber langweiligen Sachtext. Für sachlichere Auseinandersetzung gibt es genug andere Blogs. Das hier ist meiner, da erlaube ich mir meinen Spaß. ;)
      Zumal man einem Text wie dem von Amendt kaum anders beikommt, fürchte ich. Der argumentiert auf einer Ebene, die man nicht vernünftig widerlegen kann, weil sie offensichtlich Blödsinn ist und sich teils schon selbst widerlegt, im eigenen Text. Mit Wissenschaft und vor allem seriöser Soziologie hat er nichts zu tun. Genau solche Texte führen dazu, dass sogenannte „harte Wissenschaften“ auf soziologische Thesen oder Modelle herabschauen, seien sie auch noch so gut belegt und recherchiert.

      Off: Einen schönen (Nischen-)Blog hast du da, zumal, wenn er sich nach und nach füllt. Würde ihn gern in meine Blogroll aufnehmen. Einverstanden?

  8. Ihr seid ja lustig. ^^ Wo kommt ihr denn plötzlich alle her?

    Aber langsam für euch.
    Horst: Wer einen seiner Meinung nach dummen Kommentar n bissl auseinander nimmt ist faschistoid? Sorry, aber das ist mehr als unpassend. ^^ Wo du dein „Feminismus hat immer recht“ her holst, weiß ich nicht. Geschrieben stehts nirgendwo. Wer sich hier auf die Füße getreten fühlt, ist offensichtlich. Nimms mit Humor. Nicht so ernst, kleiner Mann. ^^

    @aristocrat: yeah, you are right. german feminism is cool. is there a difference between german and…lets say american feminism? Could you tell me the difference? Thank you.

    @roger: Nein, muss man nicht. Mein Geschlecht, sexuelle Neigung und Lebenssituation ist scheißegal. Der Tod des Autors. Wichtig ist, was da steht, ohne Unterstellungen oder Vorurteile mein Geschlecht oder Ähnliches betreffend. Es stimmt natürlich, dass all die von dir genannten Punkte prägten. Deine abschließende Einteilung in gesunde Reflexion und krankhafte ist mir aber zuwider und sie ist außerdem zutiefst unnötig. Hier steht ein Text. Lest den Text. Kommentiert den Text. Lasst den Autor zufrieden. ;)

    @Detlef: Hum. Hast du meine Kritik und den kritisierten Text gelesen? Frauenquote war nun wirklich kein zentraler Punkt bei mir. Thema verfehlt, wenn auch toll argumentiert. ^^

  9. Ja, die Frauen sind im Beruf benachteiligt. Besonders in den hoch bezahlten Berufen, wie im Bergbau, im Straßenbau, bei der Kanalreinigung und Müllabfuhr. Dabei sind natürlich nicht die warmen schlecht bezahlten Schreibtischjobs gemeint. Nein die hoch dotierten Arbeiten unter Tage, auf dem Asphalt oder in der Scheiße.

    Ich finde hier gehört auch eine Frauenquote hin. Und die muss von den Frauen erfüllt werden, damit sie nicht weiter in den lebensgefährlichen Kindergärten (mangelnder Kinderlärmschutz) für einen Hungerlohn arbeiten müssen.

    Ja – wir sollten überall die Frauenquote einführen. Aber überall konsequent!

  10. Um die Standpunkte des/der Autors/Autorin zu verstehen, müsste man sein/ihr (biologisches) Geschlecht wissen, die sexuelle Orientierung und die eigene Sozialisationsgeschichte und die aktuelle Lebenssituation kennen. Nur dann kann man den/die StandpunktIn verstehen und erkennen, ob diese das Ergebnis gesunder oder soziopathologischer Reflexion ist.

  11. Eccentric Aristocrat

    You are clearly correct in everything that you say and do, you are a German Feminist! Well done German Feminism!

    The German Nation is a chronically sick nation in the death throws of total social collaps thanks to German Feminism. Well done German Feminism!

    Thanks to German Feminism in a few short years there will be no more German nation to plague the earth. Well done German Feminism!

    Keep up the good work, German Feminism has achieved what the alied forces were not able to do in two world wars. That is to totaly destroy the German nation for all time. Well done German Feminism!

    Well done German Feminism! I thank you that you are always correct in everything you say and do.

  12. Na, da muss sich ja jemand fürchterlich auf die Füße getreten fühlen!
    Wenn die eine Seite, nämlich die Feminist/innen immer Recht haben und die anderen immer Unrecht, die Mehrzahl der Frauen jedoch die ideologischen Verbrämungen einer geschlechtsorientierten Apartheitspolitik gar nicht wollen, sollte sich die/der Feminist/in, der/die diesen Kommentar zum Interview mit Gerhard Amendt geschrieben hat, mal überlegen, ob er/sie nicht das ist, was die oberste Feministin „Emma“ für dieses Verhalten bezeichnet hat: Faschistoid.

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