Wenn Koenig König von Deutschland wär…

würden wir wohl eher heute als morgen einen lustigen kleinen Angriffskrieg gegen den Iran führen. Yippie-ay-yeah Schweinebacke!

Selbstverständlich nur, um Frieden zu schaffen und der Opposition zur Machtergreifung zu verhelfen. Ebenso selbstverständlich wäre das natürlich der erste „saubere“ Krieg, bei dem nur die Nuklearanlagen im Iran bombardiert würden. Klar.

Ist natürlich wieder nur eine Einzelmeinung. Viele Piraten sind entrüstet und fordern den Rücktritt Koenigs aus dem Parteivorstand.

Allerdings stoßen mir auch manche Kommentare dort sauer auf, die sich, statt gegen den Iran zu hetzen lieber in anti-israelischer Propaganda versuchen. Hier ein Zitat aus dem Kommentar von Andre Stüwe, Vorstandsvorsitzender im Landesverband Sachen:

Der Spiegel gehört indirekt Israel und hat somit selbst das Anliegen dem Iran zu schaden.

Humpf.

6 Antworten zu “Wenn Koenig König von Deutschland wär…

  1. @daedalus

    Tja, wie immer wird Kritik an einem Staat mit Religion gleichgesetzt (aber nur wenn es um Israel geht, das versteht sich von selbst).

    Kritisiere ich die USA wird mir nicht vorgehalten Anti-Christlich zu sein.
    Kritisiere ich Indien wird mit nicht vorgehalten Anti-Buddhistisch zu sein.
    Und jeder der den Iran kritisiert ist dementsprechend auch kein Anti-Muslim.

    Aber wenn es um Israel geht, ja dann ist alles ganz anders.

    Dann ist Staat=Religion und Kritik per se verboten.

    Lächerliche Argumentation ist das.

    • Wo holst du diese Behauptungen her? Bleib beim Thema, das ist spannender als unhaltbare Behauptungen über etwas, was hier nicht Thema ist.

  2. Am „ehrlichsten“ ist wohl noch der Axel-Springer-Verlag, der in seinen Leitlinien öffentlich zugibt, parteiisch zu sein:

    „Unternehmensgrundsätze
    [..]
    # Das Herbeiführen einer Aussöhnung zwischen Juden und Deutschen, hierzu gehört auch die Unterstützung der Lebensrechte des israelischen Volkes. [Dieses schwerfällige Satzgebilde voller Trivialitäten meint natürlich: wir unterstützen die Politik des Staates Israel.]
    # Die Unterstützung des transatlantischen Bündnisses und die Solidarität in der freiheitlichen Wertegemeinschaft mit den Vereinigten Staaten von Amerika. [Kommentar unnötig]
    # Die Ablehnung jeglicher Art von politischem Totalitarismus. [meint antikommunistisch, „pro Demokratie“]
    # Die Verteidigung der freien sozialen Marktwirtschaft.“
    Quelle: http://www.axelspringer.de/artikel/Grundsaetze-und-Leitlinien_40218.html

  3. Kommt mal runter, ich weiß gar nicht, was an dem Kommentar nun so schlimm gewesen sein soll. Natürlich gehört der Spiegel nicht Israel, aber wie so ziemlich alle großen Medien ist er klar von politischen Interessengruppen unterwandert. Und die recht große Interessengruppe, die in Israel das Sagen hat, besitzt auch genügend Einfluss auf den Spiegel.

    Wenn man Geld hat, wäre man ja schön blöd, es nicht zu seinem Vorteil einzusetzen.

  4. Andre Stüwe hat sich übrigens für die Fehlinformation entschuldigt. Er war da wohl einem gewissen Friedmann auf den Leim gegangen, hat die Sache aber jetzt nochmal recherchiert.

  5. Und da hatte ich gehofft, dass die antisemitische Umwegskommunikation endlich mal ein Ende hätte…

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