Ein Monat Musik- Tag 26 (A song that you can play on an instrument)

Aus einer musikalischen Familie stammend (mein Vater verdient sein Geld als Berufsmusiker), habe ich frühdamit begonnen, die Rebellion gegen mein ganz persönliches „Establishment“ durch Verweigerung des Erlernens von Musikinstrumenten zum Ausdruck zu bringen. Oder ich bin einfach talentlos und Instrumente haben mich nie recht interessiert. Wir hatten zwar ständig welche da (Flöten, Gitarren, Keyboard, Klarinette, Akkordeon), aber gelernt hab ich nie eines.

Mit der Gitarre habe ich immer nur geklimpert. Auf dem Keyboard habe ich es bis zum Auftritt vor der Familie zu Weihnachten gebracht und keinen Ton weiter. Das Akkordeon wurde nur zum Krach machen benutzt, es war aber auch etwas defekt, glaube ich. Klarinette war zu kompliziert und das Instrument meines Vaters. Flöten fand ich immer doof, die klangen nicht einmal spannend. Und eine Trommel hat mir leider niemals jemand geschenkt.

Ich müsste euch jetzt Keyboard- Interpretationen bekannter Weihnachtslieder verlinken, wenn ich nicht in fortgeschrittenen Jahren, fernab der Familie, doch der Rebellion noch nicht müde, ein ganz klein wenig Gitarre gelernt hätte, mit einem Lied, das  mein Bekannter für das am einfachsten zu erlernende für einen blutigen Anfänger hielt. Es muss was dran gewesen sein, denn nach etwa einer halben Stunde konnte ich den Beginn von Nirvana- Come as you are ziemlich gut.

Ob ich es, unter uns, noch könnte? Nein, keine Chance. Aber Weihnachtslieder konnte ich euch unmöglich antun.

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