DC New 52 Review All Star Western #1 – Vor langer Zeit in Gotham City

Als nächster Neustart ist All Star Western #1 von Justin Gray und Jimmy Palmiotti sowie dem Zeichner Moritat dran. Der wurde von den meisten Reviewern ziemlich gut bewertet (unter Anderem hier). Ich hatte auch schon lange vor, mir das Heft einzupacken. All Star Western ist Jonah Hex (der zuvor eine eigene Serie hatte) in Gotham. Wie üblich: Dankeschön an meinen Lieblings-Comicdealer Grober Unfug.

All Star Western #1 Cover

Cover: Das Cover passt zum Inhalt. Dunkel und in Grautönen gehalten, sehen wir einen Cowboy mit verunstaltetem Gesicht vor einem Schild stehen, das „Welcome To Gotham“ vermeldet. Der Hintergrund ist von Feuerschein, der wohl aus einem der angedeuteten Schlote dringt, erhellt. Das Cover benötigt etwas Vorwissen, um den Cowboy als Jonah Hex und Gotham als Vorstufe des Hexenkessels, in dem Batman für etwas Ordnung sorgt, zu erkennen, aber auch wer nur einen Cowboy beim Einritt in diese Stadt an der Schwelle zur Industrialisierung sieht, weiß genug. Gelungenes Cover.

Story: In Gotham treibt ein Killer sein Unwesen. Dr. Arkham und Jonah Hex machen sich gemeinsam daran, ihn zu finden. Bald müssen sie entdecken, dass sie einer großen Verschwörung auf der Spur sind.

Review: Die Grundidee ist spannend. Den Cowboy Jonah Hex verschlägt es nach Gotham. Das alte Amerika der Cowboys, reibt sich an einem neuen Amerika der Industrialisierung, der Urbanisierung und der Wissenschaft. Hex trifft auf den Psychologen Amadeus Arkham. Es entstehen einige Konflikte, die Arkham im Übrigen gleich analysiert. So kriegen wir als Leser eine Art Psychogramm von Jonah Hex. Kein übler Weg, um uns diesen vielseitigen Charakter vorzustellen. Der Fall um den Gotham Butcher erinnert an Jack The Ripper, was gut ins Setting passt. All Star Western #1 gelingt es, erstaunlich viel an Informationen und Hintergrundgeschichte bereits in Heft 1 zu vermitteln. Palmiotti und Gray brauchen keine lange Vorbereitung, sie legen direkt los. Wer Lust hat, in All Star Western einzusteigen, sollte mit Heft 1 beginnen.

Die Zeichnungen von Moritat (eigentlich Justin Norman), wie das Cover vorwiegend in Braun- und Grautönen, tun das Ihrige, um den Leser ins Gotham einer früheren Zeit zu versetzen. Die Figuren werden überspitzt dargestellt, wirken aber glaubwürdig.

Fazit: All Star Western ist ein sehr guter Comic für Fans von Jonah Hex und Spätwestern. Aber auch wer mit dem Thema nichts am Hut hat, kann einen Blick riskieren. Spannender Einstieg.

5 Antworten zu “DC New 52 Review All Star Western #1 – Vor langer Zeit in Gotham City

  1. Kann dir nur zustimmen. Ich kannte Jonah vorher nur om Namen, Western sind auch nicht so nein Ding, aber der Comic hat mir sofort gefallen.

  2. Animal Man ist selbstverständlich auch Klasse….das zweite Heft übrigens auch…habe mich auch schon dazu ausgelassen

  3. Damit bist du wohl nicht allein. Das Heft ist nicht mein absolutes Highlight, aber es war eines der Besten. Animal Man ist für mich mit einigem Abstand der beste Neustart. Vielleicht schreib ich noch einen Artikel dazu, wie ich den Neustart insgesamt einschätze. Danke fürs Kommentieren!

  4. Dieses Heft war mein persönliches Highlight des Neustarts. Sehr gute Story mit einem spannenden Cliffhanger!

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