Before Watchmen – Minutemen #1 Review

Hier sollte eigentlich eine lange und detaillierte Kritik an Minutemen #1 von Darwyn Cooke stehen, die hat aber WordPress gefressen (Update 14.07.2012: Das andere Review ist wieder aufgetaucht. Hier könnt ihr es nachlesen. Insgesamt ist es kritischer als das hier, die Tendenz, den Comic nicht zu mögen, ist aber natürlich dieselbe). Da mein Lieblings-Comichändler Grober Unfug mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar überlassen hat, will ich wenigstens kurz meine Meinung zum Comic sagen.

http://groberunfug-comics.blogspot.de/2012/06/before-watchmen.html

Ich war skeptisch. Watchmen ist einer meiner Lieblingscomics und der beste Superheldencomic, den ich kenne. Alan Moore und Dave Gibbons haben mit Watchmen ein Meisterwerk geschaffen, welches in sich geschlossen ist und keine Nachfolger braucht. Und auch keine Prequels.

DC sieht das offenbar anders und veröffentlicht mit Before Watchmen ein recht umfangreiches Prequel. Den Anfang macht Minutemen #1 und es hat mich auf ganzer Linie enttäuscht und alle Befürchtungen übertroffen. Geschichte – nicht existent. Charakterzeichnung – schwach. Artwork – Mittelmaß. Cooke reiht einfach nur belanglose Episoden aneinander. Am Ende wird ein Zusammenhang hergestellt, der wenig überrascht: Alle Charaktere wirken an der Schaffung der Minutemen mit bzw. sollen Teil des Teams werden.

Insgesamt ein undankbarer Start in die Reihe. Ich hoffe Silk Spectre #1 nächste Woche wird besser. Geschrieben wird Silk Spectre zwar auch von Darwyn Cooke, allerdings schwingt die fabelhafte Amanda Conner die Pinsel, was mich zumindest auf ein besseres Artwork hoffen lässt.

4 Antworten zu “Before Watchmen – Minutemen #1 Review

  1. Pingback: Before Watchmen – Minutemen #1 Review (Das verloren geglaubte Originalreview) | Ti_Leo meint:

  2. Zustimmung. Mich hat Minutemen #1 in meiner sowieso schon vorhandenen Skepsis bestärkt. Das erste Heft ist meiner Meinung nach eher schwach (manch anderer findet es voll gut, es scheint zu polarisieren), aber das heißt nicht, dass das auf alle Hefte oder die komplette Story zutreffen wird. Deswegen werd ich auch noch Silk Spectre antesten. Vielleicht gefällt mir das ja schon besser.

    • …bei der Original- WATCHMEN- Serie ging’s mir damals so, das mir beim ersten lesen der Heftchen (im Monat-Abstand, direkt nach Erscheinen) die ersten Kapitel/Hefte auch zwar spannend aber auch „merkwürdig“ erschienen. Richtig in Schwung kam die Story dann mit den letzten Kapiteln/Heften (es war mörder-spannend damals auf’s nächste Heft warten zu müssen… noch dazu, wo Heft # 11 & 12 damals tüchtig Verspätung hatten ;) In früheren Jahren hab‘ ich „alle Jahre wieder“ WATCHMEN nochmals komplett gelesen (zuerst die Einzel-Hefte; später dann den SSammelband) und festgestellt, das ich bgei jedem neuen Lesedurchgang auch z.T. neue Details bzw. ZUsammenhänge entdecke. Evtl. (mit etwas Glück) geschieht die ja auch mit den „Before Watchmen“ – Ob die BF ein ähnlicher „Klassiker“ werden wie das Original wird uns die Zeit lehren… ;)

  3. …bei aller Skepsis glaube ich aber, das es nicht möglich ist, die „Minutemen“ Serie realistisch zu beurteilen, wenn man erst ein Sechstel der Story lesen konnte. Ich glaube, das man sich von den einzelnen Mini-Serien (sieben an der Zahl) erst nach Abschluß der jeweiligen Stories ein Bild machen kann. (Ging mir damals zumindest auch so, nach dem erscheinen der ersten 2 oder 3 WATCHMEN- Heftchen. Wichtig war auch damals die Gesamt-Wirkung der kompletten Serie (12 Heftchen) und nicht einzelner Kapitel.

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