Reverse Graffiti – Köln bleibt dreckig!

In Köln hat man derzeit ein Problem der seltsameren Art: Nicht Dreck und Verschmutzung erhitzen dort die Gemüter (und beschäftigen mittlerweile sogar Gerichte), sondern das gezielte Reinigen von Wandflächen.

Bei sogenannten Reverse Graffitis entstehen die Bilder auf schmutzigen Fassaden mittels Lappen, Bürsten, Hochdruckreiniger, Sandstrahler und ähnlichem Gerät. Könnt ihr bei Wikipedia nachlesen oder euch in etwa so vorstellen, wie wenn ihr mit dem Finger eine Nachricht auf jemandes TV-Gerät oder dreckiger Autoscheibe hinterlasst. In der Regel werden Reverse Graffitis als legal und viel umweltfreundlicher als Graffitis betrachtet.

Die Kölner Staatsanwaltschaft findet Reverse Graffitis aber genauso doof wie echte und bringt seit 2014 alle Reverse Graffitis zur Anzeige. Weil sie, um die Graffitis zu entfernen, die gesamten Wände reinigen müssten. De facto heißt es also: Köln bleibt dreckig! Streetart wird illegalisiert.

(via)

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