Dem „Islamischen Staat“ geht das Geld aus

Ihr habt wahrscheinlich den echt langen, aber ziemlich interessanten Artikel gelesen, der seit Tagen durch die Timeline schwirrt: What ISIS Really Wants. Darin wird deutlich gemacht, dass IS mit einem grundsätzlichen Problemen zu kämpfen hat: Ohne immer neue Erfolge und ewige Expansion, ist das Kalifat schnell am Ende und jeder Einfluss, den es einmal gehabt haben mag, ist dahin.

Vielleicht geht’s sogar ziemlich schnell. Offenbar geht IS bereits jetzt das Geld aus:

Revenues from the oil wells have dropped (due both to U.S. bombing and falling global oil prices), and with the tragic death of American aid worker Kayla Mueller earlier this month, Islamic State has executed what is likely its last foreign hostage, potentially eliminating a key source of its funding.

Haupteinnahmequellen für den IS. Zumindest ihr Geschäftsmodell funktioniert nicht mehr und nur von Spenden wird ihr Kreuzzug sich schwerlich fortsetzen lassen:

For a gift strategy to work, Islamic State would need to focus inward. This would mean appealing to the local population in the territory it occupies through improved governance and by softening its authoritarian rule, while simultaneously courting regional allies. This would require limiting its expansionist ambitions, toning down its inflammatory rhetoric, and reframing its core mission to appear less threatening to states like Saudi Arabia.  In other words, it would have to become a radically different kind of entity than it is now.

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