Are those who kill sick, or are they simply evil?

Schwierige Frage, oder? Gut, dass sie sich bei uns nicht ganz so akut stellt. In den USA sieht das anders aus. Da gibt es die Todesstrafe. Allerdings gibt es dort auch eine Verteidigerin, die die Todesstrafe treffend als „legalized homicide“, also legalisierten Mord beschreibt. Deshalb rettet Judy Clarke die schlimmsten Verbrecher, die so gut wie sicher die Todesstrafe bekommen würden, vor der Todeszelle. Typen wie den Unabomber Ted Kaczynski, Zacarias Moussaoui, einer der Drahtzieher der Anschläge vom 11. September oder jetzt Dzhokhar Tsarnaev, den überlebenden Bombenleger vom Boston Marathon. Ob sie wollen oder nicht:

„Clarke defends people who do not wish to be defended, and who don’t have a prayer—clients who are not just dream candidates for the death penalty but who, in some cases, seem determined to embrace it.“

Die Logik dahinter:

„If the state cannot put these defendants to death, then how can it put anyone to death?“

Dabei ist Clarke unerbittlich und sehr erfolgreich – ihre Klienten werden selbst dann nicht zum Tode verurteilt, wenn sie sich das wünschen würden, um zu Märtyrern zu werden. Das zeigt Wirkung:

„Death-penalty activists like Clarke have raised the bar so high that many states are opting for purely practical reasons not to pursue the death penalty.“

Lest den interessanten Artikel Dzhokhar Tsarnaev Has the Most Ferocious Lawyer in America Defending Him unbedingt ganz. Hochspannendes Thema. Letztlich geht es um das eigene Menschenbild:

„Are those who kill sick, or are they simply evil?“

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