I.K.U. ist Sci-Fi-Porn, der „da anfängt, wo Blade Runner aufhört“

Alejandro Jodorowsky hat mal sinngemäß gesagt, er schaue sich Filme an, um Dinge zu sehen, die er so noch nie gesehen hat. Das geht mir genauso. Ich mag Filme, die herausfordern, sperrig sind oder grenzüberschreitend.

i.k.u.

Daher will ich jetzt unbedingt I.K.U. von Shu-Lea Cheang sehen. I.K.U. ist, den zwei kurzen Clips  nach zu urteilen, die ich dazu gefunden habe, ein Arthouse-Cyberpunk-Porno und eine Art inoffizielle Fortsetzung von Blade Runner. Die Clips sind nicht sonderlich explizit, für einen Porno muss da schon mehr kommen, ich gehe also davon aus, dass die Clips eher zahme Szenen zeigen. Aber ein gewisser Wille zur Verstörung ist unverkennbar und die visuellen Effekte sind Punk, Cyberpunk. Schon der Titel ist nicht gerade subtil: I.K.U. ist ein japanischer Slangausdruck für „einen Orgasmus haben“.

Seine Premiere feierte I.K.U. auf dem Sundance Film Festival 2000 und laut ‚Bodies are packages made to be opened‘: Shu Lea Cheang’s ‚I.K.U.‘ (2001) hatte der Film dort durchaus Skandalpotential. Kein Wunder, war er doch der erste pornografische Film überhaupt, der beim Sundance gezeigt wurde.

Die Protagonistin von I.K.U. ist Reiko, eine gestaltwandelnde Cyborg. Aber lest selbst. Der Plot klingt tatsächlich, als hätte William S. Burroughs eine Fortsetzung von Blade Runner geschrieben.

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