Plädoyer für mehr linke Games (und gegen Gamergate)

Kluger Artikel von Roman Lehnhof zu Games und Politik, speziell linker, emanzipatorischer. Und zu #Gamergate & Warum Gamergate selbst als „Consumer Movement“ noch scheiße wäre: Freiheit macht arm.

„Linke Videospiele sind Mangelware, prekäre Lebenswelten und Verteilungsfragen kommen kaum vor. Damit verspielen Games ihr Potenzial, eine Gegenkultur zu erschaffen.“

Bei Zeit.de, daher ein Donotlink-Link! Eigentlich aber beim derzeit wohl einzig ernstzunehmenden Games-Magazin WASD erschienen, mit freundlicher Genehmigung wieder verwurstet im Qualitätsjournalismus.

In den Kommentaren geht es naturgemäß vor allem darum, dass Games und Politik miteinander nichts zu tun hätten, aber das ist naturgemäß totaler Quatsch.

Ein wenig verkennt der Autor des Artikels, wie viel gerade im US-amerikanischen Independent-Games-Bereich passiert. Anna Antropy und andere machen zum Teil genau das, was Roman Lehnhof sich häufiger wünscht. Tools wie Twitch eröffnen ganz neuen Gruppen die Möglichkeit, Games zu entwickeln. Umso mehr verwundert die angedeutete Geringschätzung von Safe Spaces und Diversity.  Trotzdem steckt viel Wahres in Freiheit macht arm. Zum Lesen empfohlen!

 

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2 Antworten zu “Plädoyer für mehr linke Games (und gegen Gamergate)

  1. Leider ist das mit dem Link so eine Sache… Dort erscheint leider kein Artikel mehr.

    Mich würde viel mehr interessieren, was die Definition eines linken Games ist… Man spielt eine feministische Protagonisten, die sich versucht aus der Gesellschaft zu befreien? ;D

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