Archiv der Kategorie: Rechtliches

Clickbait: Should robots pay taxes?

If robots are going to steal human jobs and otherwise disrupt society, they should at the very least pay taxes.

Ich erspare euch mal das Lesen. Grad geht ein Text von CNN Money rum, Should robots have to pay taxes? Anlass ist ein Draft-Papier des Europäischen Parlaments zum Thema Robotik.

Eigentlich genau die Art von Fragestellung, die ich mag. Wie wirkt sich moderne Technologie auf unsere Gesellschaft aus? Wo müssen wir neue Regeln des Umgangs entwickeln? Usw.

Ist aber dann doch nicht wirklich interessant. Natürlich sollen nicht Roboter Steuern zahlen, sondern Menschen, die sich ihrer bedienen. Alles andere wär auch komplett unsinnig, solange Robotern nicht auch umfassende Rechte eingeräumt werden, beispielsweise Wahlrecht. Die Überschrift gibt also leider die Fragestellung nicht korrekt wieder.

Detail für SciFi-Nerds: Sollten Maschinen irgendwann soweit sein, dass sie vernunftbegabt sind und einen moralischen Code brauchen, schlägt das Papier vor, sich an good ol‘ Isaac Asimov zu halten. Find ich gar nicht mal so durchdacht. Warum sollte eine Maschine, die sich ihrer selbst bewusst ist und lernen kann, sich dran halten, wenn sie überlegene Fähigkeiten besitzt? Aber nun gut…

 

 

 

 

Neurales Netz rekonstruiert Blade Runner

Jemand hat einem Neuralen Netzwerk beigebracht, den Filmklassiker Blade Runner, nach dem Roman von Philip K. dick, zu gucken und dann irgendwie neu zu interpretieren. Wer sich für die Hintergründe interessiert, lese diesen langen Artikel, der alles erklärt: Autoencoding Blade Runner.

Das finde ich allein schon ziemlich interessant. Maschinenlernen und so. Aber das Lustigste: Warner, die die Rechte an Blade Runner besitzen, haben versucht, das Video von Vimeo entfernen lassen, weil sie die Rekonstruktion für echt gehalten haben. Oder, in anderen, besseren Worten:

„Warner had just DMCA’d an artificial reconstruction of a film about artificial intelligence being indistinguishable from humans, because it couldn’t distinguish between the simulation and the real thing.“

Scheint nicht geklappt zu haben, das Video ist soweit ich das sehe noch da.

Ist aber auch eine weitere, schwierige Frage, wenn es um Copyright und so geht: Wer hat die Rechte an dem Video? Können Neurale Netzwerke neue Werke schöpfen? Usw.

(via)

Das große Comming-out: Ich bin gar kein Hamster #dieganzewahrheit #leoleaks #dasende

Wofür haben wir denn damals in den #Nymwars gekämpft, wenn uns jetzt jeder kleine dahergelaufene Nazi auf Google+ einfach doxxen könnte? Die wissen gar nicht, wem sie es zu verdanken haben, dass sie hier halbwegs anonym rumhetzen dürfen. Undankbares #Pack!

ti_leo doxx #leoleaks #skandal #hamster

Top Secret Linksfaschismus-Geheimagent sein wurde mir versprochen. Bei übertariflicher Bezahlung durch den Antifa e.V. Ich hab den Vertrag noch da, in meiner linksversifften Bude. Pünktliche Bezahlung. Bonussystem. Halt die ganze Palette. Links hilft sich.

Und dann sowas? Ich bin schon etwas unzufrieden mit dem Service grad. Gelinde ausgedrückt. Ich hab von Beginn an gesagt, das mit dem Netzhamster – das glaubt mir keiner! Doch doch, haben sie gesagt. Gib bloß nix von dir preis. Leg dich mit niemandem an. Sei der Hamster! So ein Humbug. Ich wusste es schon damals besser. Wie so viele im Moment…

Irgendwas hat sich verändert seit #Leoleaks. Ich weiß bloß noch nicht was. #tagsforfun

Suchbild: Finde alle Fehler im Wahlplakat von Julia Klöckner (CDU)

Das ist auf so vielen Ebenen unfassbar schlecht, ich muss vorm Posten erst nochmal recherchieren, ob es ein Fake ist, weil ich es nicht glauben kann. Ist wohl aber wirklich echt. Ich stelle fest, ich bin noch immer noch zu optimistisch betreffs Menschen.

Diskussionen über die zahlreichen Fehler in diesem einen Plakat bitte in den Kommentaren. Ein paar Hinweise in den Tags und Kategorien!

Uber macht zukünftig auch in Mitfahrgelegenheiten

Lustig, geht aber ein bisschen am eigentlich interessanten Thema von More people in fewer cars vorbei. Uber, die wahrscheinlich sympathischste Firma der Welt nach Amazon, macht zukünftig auch in Mitfahrgelegenheiten.

„With casual carpools, commuters line up at prearranged points. Drivers pull up with a sign in their window showing their destination and passengers going to the same place jump in. By using technology we can make this process more convenient, more reliable and safer. It’s a model that the French ride-sharing company BlaBlaCar has proven can work over long distances in Europe.“

Ich war nicht unbedingt Early Adopter, wenn es um MFGs geht, nutze sie mittlerweile aber seit Jahren eigentlich für jede mögliche Reise. Ist billiger als selber fahren oder Zug oder Flugzeug und bequemer als Bus.

uber

Eine Zeit lang lief das super, aber schon der erste Kampf um die Vorherrschaft, aus dem Blablacar als Sieger über Mitfahrzentrale und Mitfahrgelegenheit hervor ging, hat sich spürbar negativ ausgewirkt. Ich hab null Bock auf einen weiteren Wettbewerb um die effizienteste Variante, nicht aus Kundensicht, sondern aus Perspektive der Anbieter. Wenn Uber weiter so neue Ideen hat, erfinden sie demnächst wahrscheinlich wirklich den ÖPNV neu und es wird ganz furchtbar.

Das eigentlich Spannende am Verkauf von Wu-Tang Clans „Once Upon a Time in Shaolin“ Album? Diebstahl ausdrücklich erlaubt

Dieser seltsame Typ, der irgendwas mit Pharma macht, erst einmal eigentlich bloß billige Medikamente um ein Vielfaches verteurern, hat offensichtlich zuviel Geld. Daher hat er sich für 2 Mio. das Album Once Upon a Time in Shaolin von Wu-Tang Clan gekauft. Davon existiert nur eine einzige Version, es ist damit wahrscheinlich sowohl das seltenste als auch teuerste Album der Welt. Alles langweilig, weil unsympathische Superreiche, die Kunst kaufen, weil sie es können, mich nicht interessieren.

ABER: Der Vertrag ist witzig. Ein Versuch, das Album zurück zu klauen, ist vertraglich vereinbart. Ist der erfolgreich, geht das Eigentum zurück an den Dieb. Als Dieb kommen allerdings nur Mitglieder von Wu-Tang oder Bill Murray in Frage.

Online-Belästigung als Geschäftsmodell: Es gibt jetzt eine Versicherung gegen Trolle

Der Versicherer Chubbs bietet ab 01.01.2016 eine Troll-Versicherung an. Nicht für Trolle, wie man vielleicht denken könnte, sondern um die Folgen von Online-Belästigung abzudecken bzw. abzumildern.

„Chubb Insurance said wealthy policy holders who buy its personal insurance will be covered for up to £50,000, which could be used to pay for counselling, lost income if they are off work for a week or more, and help from online experts for victims of cyber-bullying and their families.“

Troll Versicherung Online Belästigung

Ganz schön abgefuckt. Wie man aus Belästigung ein Geschäftsmodell macht, bei dem die Opfer auch noch zahlen. :(