Archiv der Kategorie: Rezensionen

System Shock 3 kommt! (Wahrscheinlich)

Sorry, ich muss grad mal… weinen, vor Freude. System Shock 3 kommt wohl. Um System Shock zu kennen, muss man mittlerweile schon ein eher reifes Alter erreicht haben.

System Shock (1994) von Warren Spector und Doug Church habe ich damals ausgiebig gespielt, auch noch Jahre später. Letztlich ist System Shock eine Art inoffizieller Vorgänger zu Deus Ex.

System Shock 2 (1999) habe ich weniger ausgiebig gespielt, aber auch jahrelang immer wieder. SS 2 ist noch immer eines der gruseligsten Games überhaupt. Ernsthaft. Shodan, die böse KI, werd ich wohl nie vergessen. Lange vor Portal waren Shodans Kommentare schon Kult:

Das Entwicklerstudio OtherSide, dass sich auf Reboots bekannter Klassiker spezialisiert, hat nun einen Countdown live gestellt. Noch 5 Tage bis… ja, was eigentlich? Bisher ist außer dem Countdown nur der Buchstabe “S” zu sehen. Genaues weiß man also nicht, aber Fans haben sich den Quellcode der Seite angeschaut und nicht nur dort immer wieder Anspielungen auf System Shock 3 gefunden.

About that System Shock 3 tease… ordnet das Ganze etwas besser ein und geht davon aus, dass nach Ablauf des Countdowns eine Crowdfunding-Kampagne für System Shock 3 folgen wird, da das Studio ansonsten wohl kaum die finanziellen Mittel hat, um einen solch großen Titel zu stemmen.

Hunter S. Thompsons Drogen-Routine: So exzessiv, wie es sich für Mr. Gonzo gehört

Ich hatte hier schon Hunter S. Thompsons Katerfrühstück: “12 amyl nitrites (one box), in conjunction with as many beers as necessary”.

Hunter S. Thompson Routine Drogen

Hier nun Thompsons tägliche Drogen-Routine, laut E. Jean Carrolls Biografie  Hunter: The Strange and Savage Life of Hunter S. Thompson, die es seltsamerweise bei Amazon nur als Sample für knapp 1,50 EUR gibt und ansonsten online als rtf oO:

“I have heard the biographers of Harry S. Truman, Catherine the Great, etc., etc., say they would give anything if their subjects were alive so they could ask them some questions. I, on the other hand, would give anything if my subject were dead.

He should be. Oh, yes. Look at his daily routine:

3:00 p.m. rise

3:05 Chivas Regal with the morning papers, Dunhills

3:45 cocaine

3:50 another glass of Chivas, Dunhill

4:05 first cup of coffee, Dunhill

4:15 cocaine

4:16 orange juice, Dunhill

4:30 cocaine

4:54 cocaine

5:05 cocaine

5:11 coffee, Dunhills

5:30 more ice in the Chivas

5:45 cocaine, etc., etc.

6:00 grass to take the edge off the day

7:05 Woody Creek Tavern for lunch-Heineken, two margaritas, coleslaw, a taco salad, a double order of fried onion rings, carrot cake, ice cream, a bean fritter, Dunhills, another Heineken, cocaine, and for the ride home, a snow cone (a glass of shredded ice over which is poured three or four jig­gers of Chivas.)

9:00 starts snorting cocaine seriously

10:00 drops acid

11:00 Chartreuse, cocaine, grass

11:30 cocaine, etc, etc.

12:00 midnight, Hunter S. Thompson is ready to write

12:05-6:00 a.m. Chartreuse, cocaine, grass, Chivas, coffee, Heineken, clove cigarettes, grapefruit, Dunhills, orange juice, gin, continuous pornographic movies.

6:00 the hot tub-champagne, Dove Bars, fettuccine Alfredo

8:00 Halcyon

8:20 sleep”

Da verwundert es nicht, dass Thompson sich auch mit Katerstimmung ausgekannt haben soll. Außerdem haben wir einen ähnlichen Schlafrhythmus, wie es aussieht.

(via)

 

Bad Ass. Smart Ass. Great Ass. Das Marketing zum Deadpool-Film setzt auf Sex.

Deadpool Movie International Poster

Das Marketing zum Deadpool-Film, der 2016 kommt, finde ich bisher ziemlich interessant. Oben das aktuellste Anzeigenmotiv. Das Marketing für Deadpool (Ryan Reynolds) strotzt geradezu vor sexuellen Anspielungen. Deadpool wird als Sexobjekt präsentiert, in Posen und Motiven. The Mary Sue befürchtet das Schlimmste, aber ich weiß nicht…

Ich find’s bisher ganz spannend. Wer, wenn nicht Deadpool, könnte Protagonist einer wirklich interessanten Comicverfilmung werden? Wahrscheinlich irre ich mich eh, zumal Regisseur Tim Miller mir gar nix sagt. Aber was soll ich machen? Ich mag den Scheiß. Zumal das Drehbuch von den Typen stammt, die Zombieland geschrieben haben und der war nicht verkehrt.

Der erste Trailer:

Eine Ad zu Thanksgiving:

Deadpool Thanksgiving Advertising

Dieses kuschelige Motiv:

Deadpool Fireplace

Fit im Schritt, dank vorteilhaftem Kostüm:

Deadpool Costume Penis Enlargement

Star Wars The Force Awakens Fanmade Trailer

Ihr habt es vielleicht mitbekommen: Bald kommt ein neuer Star Wars-Film in die Kinos. Vielleicht habt ihr sogar, wie ich, die bisherigen Trailer verfolgt, immer auf der Suche nach den 2 Sekunden bisher unveröffentlichter Szenen.

Bekanntlich blogge ich nur selten, wenn überhaupt mal, über Film-Trailer, aber das hier ist nice. Jemand hat im besten und kreativsten DIY-Stil den Star Wars Trailer nachgespielt, Szene für Szene. Sweded nennt sich das wohl. War mir auch neu. “Sweded Films are amateur recreations of famous films using limited resources and technology.”

Und hier noch der Vergleich zwischen Fan-Trailer und dem Original:

(via)

Say hello to my little friends! – Scarface School Play

Scarface School Play Kids play Scarface

The World Is Yours! Die Welt gehört in Kinderhände! Scarface School Play. Because, why the fucking fuck not? Kinder spielen Scarface. Say hello to my little friends!

What the fucking fuck?

Scarface. 1,21 “Fucks” pro Minute. 207 laut Wikipedias List of films that most frequently use the word “fuck”. 170 laut diesem Supercut von “Fucks” in Scarface.

Profanity Examples in context:

“So I f*ck up.” – “…we don’t need that smilin’ motherf*cker.” – “…anything beats lying around all day waitin’ for me to f*ck you.” – “I don’t have to listen to this bullsh*t!” – “That piece of sh*t up there, I never like him, I never trusted him.” – “You gotta learn, because women love when you suck the p*ssy.” – “Let me tell you something about that greaseball c*cksucker.” – “Or am I gonna bust your wise-a*s spic balls here and now?” – “Against guys like that a*shole that you were dancing with tonight.” – “…the little old b*stards won the division tonight!” – “Son of a b*tch.” – “F*ckin wasp whore.” – “I’m pissed.” – “That pr*ck.” – “Damn you.” – “What the hell man?” – “Jesus Christ.”

Family Media Guide

Who dunnit?

Wer kommt auf so eine Idee? Marc Klasfeld heißt der Kerl und es gibt ein Video, in dem er ein bisschen ausführlicher darüber erzählt, wie es zu dem Video kam.

No kids and/or their little precious souls were harmed

Beruhigend: Die Kids haben den Film selbst nie gesehen. Zur Erinnerung das Finale von Scarface, passend unterlegt mit Push it to the Limit von Paul Engemann!

End Credits

Scarface Original Ending Theme (Giorgio Moroder) Soundtrack HQ.

Mad Max: Black & Chrome – Fury Road wie George Miller es sich vorgestellt hat

Ich hab am Wochenende erstmals Mad Max: Fury Road gesehen und war… etwas enttäuscht. Wahrscheinlich waren meine Erwartungen nach all dem Hype einfach zu hoch. Letztlich ist Fury Road ein visuell sehr beeindruckender Action-Film mit ein paar ausgefallenen Ideen, der dazu anregt, hinter all der Action nach Subtexten zu suchen.

Mad Max: Fury Road Black & Chrome

So Regisseur George Miller über seine bevorzugte Version von Mad Max: Fury Road. Unter Mad Max: Black & Chrome hat jemand eine Version des Films online gestellt, die dem sehr nahe kommt: Schwarz-weiß und nur unterlegt vom Film-Score, keinerlei Dialog.

(via)

Nach dem Bechdel Test kommt die Bechdel Bill

Der Bechdel-Test sagt euch was, oder? Mindestens zwei Frauen reden miteinander und sie sprechen über etwas anderes als einen Mann. Easypeasy. Trotzdem bestehen ganz viele Filme diesen kleinen Test auch heute noch nicht. Die Bechdel Bill will das ändern.

Die Bechdel Bill ist sowas wie eine freiwillige Selbstverpflichtung, entsprechend wenig Erfolg wird sie voraussichtlich haben. Trotzdem, in Schweden existiert ein Rating-System, das unter anderem den Bechdel-Test einbezieht, bereits. Dass Filmemacher sich verpflichten, mehr Filme zu machen, die den Bechdel-Test bestehen, ist mehr als Idealismus, es kann sich auszahlen.

Dabei müssen auch gar nicht alle mitmachen. In Schweden beteiligten sich anfangs nur vier Kinos und verteilten ein Siegel für Filme, die den Bechdel-Test bestanden. Aber sowas spricht sich rum, wird schnell als Gütesiegel verstanden.

When standing outside a theater trying to decide what movie to see, it would be nice to know which films will be completely devoid of women.

Sweden is now rating films for gender bias by Sarah Mirk

(via)