Archiv der Kategorie: Bücher

Sylvia Plath liest 15 Gedichte aus „Ariel“

„And I a smiling woman.

I am only thirty.

And like the cat I have nine times to die.

 

This is Number Three.

What a trash

To annihilate each decade.“

Wer mich gut kennt, weiß es bereits, der Rest jetzt: Ich halte Sylvia Plath für eine überragende Schriftstellerin, eine meiner absoluten Favoriten. Ob ihr Roman „The Bell Jar“ oder ihre Lyrik, am Bekanntesten davon sicher „Ariel“ – alles von ihr ist ganz groß. Und sehr tragisch, alles in allem, wenn man Plaths Biografie berücksichtigt. :(

Sylvia Plath liest Gedichte aus Ariel

Jedenfalls existieren bei Youtube Aufnahmen davon, wie Sylvia Plath 15 Gedichte aus „Ariel“, ihrem letzten Gedichtband, liest und es ist toll. Es gibt den sowieso schon guten Gedichten nochmal mehr Tiefe. Der krönende Abschluss: Lady Lazarus, wahrscheinlich mein absolutes Lieblingsgedicht. Hier geht es zum kompletten Text, auch wenn man Plath sehr gut versteht.

Die vorgetragenen Gedichte sind:

1. The Rabbit Catcher
2. A Birthday Present
3. A Secret
4. The Applicant
5. Daddy

1. Medusa
2. Stopped Dead
3. Fever 103°
4. Amnesiac
5. Cut

1. Ariel
2. Poppies In October
3. Nick And The Candlestick
4. Purdah
5. Lady Lazarus

(via)

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The Moby Dick Big Read Hörbuch

Schönes Ding, wenn man drauf steht. Ich leider nicht so, aber hier: The Moby Dick Big Read ist der komplette (englische) Text, gelesen unter anderem von Tilda Swinton, Stephen Fry, David Attenborough oder auch Benedict Cumberbatch.

(via)

Hunter S. Thompsons Drogen-Routine: So exzessiv, wie es sich für Mr. Gonzo gehört

Ich hatte hier schon Hunter S. Thompsons Katerfrühstück: „12 amyl nitrites (one box), in conjunction with as many beers as necessary“.

Hunter S. Thompson Routine Drogen

Hier nun Thompsons tägliche Drogen-Routine, laut E. Jean Carrolls Biografie  Hunter: The Strange and Savage Life of Hunter S. Thompson, die es seltsamerweise bei Amazon nur als Sample für knapp 1,50 EUR gibt und ansonsten online als rtf oO:

„I have heard the biographers of Harry S. Truman, Catherine the Great, etc., etc., say they would give anything if their subjects were alive so they could ask them some questions. I, on the other hand, would give anything if my subject were dead.

He should be. Oh, yes. Look at his daily routine:

3:00 p.m. rise

3:05 Chivas Regal with the morning papers, Dunhills

3:45 cocaine

3:50 another glass of Chivas, Dunhill

4:05 first cup of coffee, Dunhill

4:15 cocaine

4:16 orange juice, Dunhill

4:30 cocaine

4:54 cocaine

5:05 cocaine

5:11 coffee, Dunhills

5:30 more ice in the Chivas

5:45 cocaine, etc., etc.

6:00 grass to take the edge off the day

7:05 Woody Creek Tavern for lunch-Heineken, two margaritas, coleslaw, a taco salad, a double order of fried onion rings, carrot cake, ice cream, a bean fritter, Dunhills, another Heineken, cocaine, and for the ride home, a snow cone (a glass of shredded ice over which is poured three or four jig­gers of Chivas.)

9:00 starts snorting cocaine seriously

10:00 drops acid

11:00 Chartreuse, cocaine, grass

11:30 cocaine, etc, etc.

12:00 midnight, Hunter S. Thompson is ready to write

12:05-6:00 a.m. Chartreuse, cocaine, grass, Chivas, coffee, Heineken, clove cigarettes, grapefruit, Dunhills, orange juice, gin, continuous pornographic movies.

6:00 the hot tub-champagne, Dove Bars, fettuccine Alfredo

8:00 Halcyon

8:20 sleep“

Da verwundert es nicht, dass Thompson sich auch mit Katerstimmung ausgekannt haben soll. Außerdem haben wir einen ähnlichen Schlafrhythmus, wie es aussieht.

(via)

 

Das Internet hat abgestimmt: Der beste erste Satz der Welt

William Gibson Neuromancer Erster Satz

„The sky was the color of a television tuned to a dead channel.“

William Gibsons ikonischer erster Satz in seinem Roman Neuromancer gilt vielen Menschen, mir auch, als bester erster Satz der Welt.

Für mich und viele andere, fängt dieses Bild perfekt die Stimmung der folgenden Geschichten ein. Das ist Cyberpunk, wie man ihn besser wohl nicht schreiben kann. Eine nahe Zukunft, unsere Gesellschaft logisch weiter gedacht und in einem einzigen Satz kondensiert.

Es gibt aber auch Menschen, die den Satz nicht gelungen, die Metapher schief finden:

„A television tuned to a dead channel shows static, snow — a random and shifting collection of little black and white rectangles accompanied by audio white noise.

No earthly sky has ever presented such an image.“

Upbeat Cynicism

Das mag wohl stimmen, genau um diese Qualität geht es Gibson, glaube ich. Cyberpunk ist over the top. Wie das Bild. Unser Himmel sieht nicht so aus. Unsere Städte sehen nicht aus wie die in Neuromancer. Aber wir können extrapolieren. Entsprechend lesen sich auch die Kommentare, die man ausnahmsweise mal größtenteils empfehlen kann. Das Internet ist sich ziemlich einig.

Himmel und Stadt werden so aussehen, wenn die Entwicklung, die Gibson vorherdenkt, weit genug voran schreitet. Genau deshalb leben wir heute in Cyberpunk-Zeiten, die Dinge haben sich jahrzehntelang in diese Richtung entwickelt. Ich hätte nie gedacht, dass Cyber- mal eine Renaissance hätte.

Gibsons erster Satz ist noch aus einem anderen Grund bemerkenswert: Er ist zeitlos und das mag paradox erscheinen: Durch „television“ ist er stark an eine bestimmte Zeit gebunden. Zugleich ist er genau das nicht, indem Gibson zielsicher eine zeitgenössische Technologie gewählt hat, die wahrscheinlich zu den innovationsresistentesten überhaupt gehört: Bildschirme.

Schwer vorstellbar, dass wir Bildschirme oder zumindest Interfaces, television also, irgendwann als archaisch ansehen werden. Durch die vorgeblich schiefe Metapher enthebt Gibson sein Bild und damit das ganze Szenario außerdem geschickt jeden Anspruchs auf sogenannten „Realismus“. Der Maßstab ist vielmehr Authentizität!

Gibson beschreibt die Zukunft, in einer speziellen Sprache, die sich nicht vor Obskurität fürchtet, wenn dadurch ein passendes Bild in der Fantasie entstehen kann. Der erste Satz ist stilistisch meisterhaft. Der Leser reibt sich an der Sprache, den Leerstellen, die sich nur schwer durch Bekanntes füllen lassen. Man erschließt sich den Satz eher gefühlsmäßig, als dass man ihn wirklich verstanden hätte. So sind die Neuromancer-Bücher. Die Zukunft ist sehr wie die Gegenwart, nur noch schlimmer.

Deshalb wird Gibsons erster Satz Bestand haben. In seiner scheinbaren Einfachheit und Gegenwärtigkeit und gerade wegen der auf den ersten Blick vielleicht fehlerhaften Metapher ist er stets Gegenwart und Zukunft zugleich.  Entsprechend steht man etwas ratlos davor.

Auf das Thema bin ich durch einen Artikel von Alexis Radcliff gekommen. Sie hat Wired for Story besprochen, ein Buch mit Schreibtipps von Lisa Cron, wahrscheinlich ganz gut. Die 7 wissenschaftlichen Tipps, die Radcliff daraus vorstellt, sind jedenfalls gar nicht verkehrt. William Gibson macht allerdings, es überrascht eigentlich kaum, fast alles verkehrt.

Gleich beim ersten Tipp dachte ich stark: Aber GIBSON! NEUROMANCER!

Try to answer these questions in the very first sentence or paragraph to kick things off correctly:

  • Whose story is it?

  • What’s happening here?

  • What’s at stake?

Nope, nope, nope. Nix davon trifft auf den ersten Satz von Neuromancer zu. Für jemanden wie mich, der erste Sätze ernst nimmt und für den erste Sätze fast eine eigene Kunstform darstellen, für deren Würdigung es Geschichten oder Romane bedarf, klingt das aber auch nach einem furchtbar langweiligen Tipp, durch den man funktionierende erste Sätze produziert, aber niemals das komplette Potenzial eines ersten Satzes erschließen wird.

Aber der Tipp ist schon gut. Große Sprachkünstler werden wohl kaum aufgrund eines Ratgebers ihrer Expressivität beraubt. Wer die Tipps verstanden hat, kann sie aus einer informierten Perspektive missachten, wenn es geraten ist.

Jetzt seid ihr dran: Ich kann nicht alles gelesen haben. Was ist eurer Meinung nach der beste erste Satz der Welt? Ich würde gern mehr über erste Sätze lesen und diskutieren. Hallo Internet, stimmen wir ab! Gibson hat Vorsprung!

ti_leos Links der Woche (KW 30)

Hallo Neuleser, die ihr von Nerdcore.de hierher gefunden habt. Seit gewarnt: Wenn ihr schon Renés Linkposts zu lang findet: Meine Links der Woche sind in der Regel mindestens genauso lang und die verlinkten Texte sind oft noch länger!

Immerhin sammle ich darin alles, was ich diese Woche besonders lesenswert oder interessant fand und auch wenn das nur ein Bruchteil dessen ist, was ich gelesen habe, um die Links zu finden: Meine Interessen sind vielseitig. Diese Woche habe ich mich kurz gefasst. Viel Spaß. ^^

ti_leos Links der Woche (KW 31)

It’s strange, how you go from a being person who is away from home to a person with no home at all. The country that is supposed to want you has pushed you out. No other country takes you in. You are unwanted, by everyone. You are a refugee.

Everything is yours Everything is not yours liest sich teilweise wie Parable of the Sower, ein Roman von Octavia Butler, der in einer postapokalyptischen Welt spielt. Bewegende Erinnerung an eine Kindheit in Ruanda, die durch den Konflikt zwischen Hutu und Tutsi ein jähes Ende findet, Flucht, aber der Krieg kommt immer mit, Auffanglager, das Gefühl der Verlorenheit, eine zerrissene Familie. Wegen solcher Texte begebe ich mich immer wieder auf die Suche nach Longreads. Außerdem will ich jetzt gern was von W. G. Sebald lesen, der für die Autorin eine wichtige Rolle spielt, aber dank der Unfähigkeit deutscher Verlage müsste ich dafür auf die englische Übersetzung zurückgreifen, weil’s nämlich nur die als E-Books gibt.

 

Bobby Jindal has already decided that nothing else can be done — indeed, that God himself divinely ordained an inerrant amended parchment to forbid anything else to be done. So what we can do now is pray.

Ein lesenswerter, wenn auch deprimierender Rant von Jeb Lund: Another mass shooting, and yet again we’re told: don’t politicize, pray. Auslöser: Der Anschlag in einem Kino in Lafayette, Louisiana. Related:

There have been 204 mass shootings — and 204 days — in 2015 so far

 

Like the victims whose stories they tell, reporters who cover rape face a powerful challenge to their credibility. A failure to withstand that challenge could silence reporters and rape survivors alike.

Krakauer’s Missoula and the scrutiny of reporters who cover rape, über den Umgang von Journalisten mit dem Thema Vergewaltigung.

 

“I don’t have a white saviour complex – but I want to help dismantle racism and patriarchy. Material (and Wolf as well, to a lesser extent) is my way of staying sane in a world where these patterns and systems are still very alive, and it’s also a part of my way of working towards breaking these patterns and systems apart and building something new and better instead. Speaking of racism being still well and alive, it just sometimes hides under a different name: the prison-industrial complex.”

The Guardian schreibt über Ales Kot, einen der derzeit interessantesten Autoren von Comics. Ales Kot, the writer taking comic books to mindbending new dimensions

 

When questioned on Tumblr about why hip-hop variant covers were a good idea given the pronounced absence of black writers or artists at the publisher, Marvel executive editor Tom Brevoort offered a response that seemed emblematic of comics’ often tone-deaf approach to race: “What does one have to do with the other, really?”

It’s Time to Get Real About Racial Diversity in Comics über Marvels Variant-Cover im Stil ikonischer Rap-Albumcover und (den Mangel an) Diversität, kulturelle Aneignung in der Comic-Industrie.

 

In 1990, ARIS had found about 45,000 Scientologists. In 2001, it found 55,000, and in 2008, it found 25,000.

Have you ever wondered how many Scientologists there really are? – Die gute Nachricht: Kaum noch welche.

 

Gordon Carr’s film explores covers the roots of the Angry Brigade in the revolutionary ferment of the 1960’s and the anarchist First of May Group, and follows their campaign and the police investigation to its culmination in the ‚Stoke Newington 8‘ conspiracy trial at the Old Bailey — the longest criminal trial in British legal history.

[E.O.M.S.] hat Infos und Videos über die Angry Brigade gesammelt, Großbritanniens erster urban Guerilla:

The Angry Brigade Communiques & Chronology

Angry Brigade – Persons Unknown

The Angry Brigade – World in Action

The Angry Brigade

 

Virtual porn really ups the ante on intimacy. When you feel like you are there and can feel like you’re touching a person, it can really cross the boundary of our notion of fidelity

Virtual reality is the new hope of the porn industry with headsets like Oculus Rift set to go mainstream. Nicht überraschend, aber schon weiter fortgeschritten, als ich dachte.

 

Following rigorous competition and more than 130,000 voters, the World’s Most Beautiful Vagina Contest anointed a champion this week. It was a strange, difficult-to-gauge event—but that’s why organizers turned to scientists to tell us what it all means.

This happened: The ‚World’s Most Beautiful Vagina‘ winners, as explained by scientists. Eher Pseudo-Science, aber naja.

 

Through months of interviews and hundreds of pages of public documents, The Verge reconstructed what they were seeing: a multi-million-dollar embezzlement scheme that would ensnare a crooked lawyer, a multinational corporation, and some of the most sought-out comics in the world.

Krasse Geschichte, liest sich wie das Drehbuch zu einem Film. COMIC CONMAN – A true crime tale of comic books, corruption, and a $9 Million vanishing act hat alles: Comics, Betrug, Korruption, Verrat, verschwundene Millionen, Geldkoffer und und und.

 

More than one-third of the public believe that people with mental health problems are more likely to be violent. Violent crime statistics tell a different story, though. One survey suggested that only 1% of victims of violent crime believed that the incident occurred because the offender had a mental illness.

Fact checking: The myth of mental illness and violence

 

Auroville was built by hand by the flower-power generation of the 1960s. It was a “psychological revolution,” as W.M. Sullivan noted in his book The Dawning of Auroville—a venture in which Marxist-flavored socialism met anarchy. There is no money, no government, no religion, no skyscrapers or expressways, no newspapers with headlines of war, poverty, and genocide.

Ich hab noch nie von Auroville gehört, einer Art Hippie-Utopie einer Stadt, die in Indien tatsächlich existiert und natürlich nicht wirklich funktioniert, wie ich dank Trouble in Utopia jetzt weiß. Faszinierende Einblicke in eine Parallelgesellschaft bzw. Sekte.

 

We live in a Philip K Dick world now. The technology-led, military-led big names like Asimov, Robert Heinlein and Arthur got it deadwrong. They were all strong on the military as subject matter, on space wars, rational futures – essentially, fascist futures – and none of these things really matters today. It’s Dick and people like Frederik Pohl and Alfred Bester who were incredibly successful in predicting the future, because they were interested in social change, ecology, advertising. Look at Facebook, Twitter, Apple, Google . . . These are Philip K Dick phenomena.”

Michael Moorcock: “I think Tolkien was a crypto-fascist.” Michael Moorcock über Tolkiens Faschismus und den eigenen Anarchismus, Counter Culture & Gentrifizierung, seine Zeit als Editor von New Worlds, in der er Autoren wie J.G. Ballard, Brian Aldiss oder William Burroughs veröffentlichte, seine erste Ehe und Gender Politics, sein Multiversum & den Eternal Champion und sein neuestes Buch, eine autobiographical Fantasy. Hochinteressant.

 

“Dr John H Conway sits down at his computer and gets ready to log on. But before the computer allows him to begin work, it quickly spews out 10 randomly selected dates from the past and the future, dates like 3/15/2005 or 4/29/1803. Dr Conway has to mentally calculate what day of the week each would be before his computer lets him open a file and get to work. It is a game he has rigged up to play with himself.”

The world’s most charismatic mathematician finde ich spannend, weil es Einblicke in einen Menschen gibt, der die Welt mit ganz anderen Augen sieht als ich.

 

File under: Der Mensch uns ein Verhältnis zur Technologie: Futuristic Lexus Glows to the Beat of the Driver’s Heart

 

Sister Rosetta Tharpe Shows Us Why She’s Known As “The Godmother Of Rock And Roll”

 

 

 

ti_leos Links zum Sonntag (KW 16)

Seit ich eine Rubrik für Links zum Sonntag im Blog gestartet habe, komme ich ausgerechnet Sonntag kaum noch zum Bloggen. So ist das Leben. Aber heute schaff ich’s. Auch wenn ich ziemlich platt bin, das muss sein. Hab auch ein paar wirklich lesenswerte Texte dieses Mal dabei.

ti_leos Links zum Sonntag (KW 13)

In HUMANITY NOT INCLUDED: DC’S CYBORG AND THE MECHANIZATION OF THE BLACK BODY erklärt Robert Jones, Jr., warum auch der DC Comics-Charakter Cyborg letztlich nur rassistische Stereotype reproduziert. Unbedingt auch die Kommentare lesen!

Unternehmen und der „Freie Markt“ können die Welt nicht retten, selbst wenn sie wollten. The Free-Market Fantasy erklärt, warum (unter anderem).

Weil das FBI bei nahezu allen forensischen Haaruntersuchungen, die es vor 2000 vorgenommen hat, wissentlich gelogen hat, wurden viele Menschen zu Unrecht verurteilt, 32 sogar zum Tode. Das wurde jetzt offiziell zugegeben.

Too many books? geht der Frage nach, wie die schier unendliche Anzahl Bücher heutzutage sich auf unsere Lesegewohnheiten auswirkt, ist letztlich aber auch sowas wie eine kurze Geschichte des Buches überhaupt. Für Bibliophile (die wissen dann allerdings wahrscheinlich auch schon fast alle Fakten).

Der Vatikan erkennt endlich an, dass auch die progressiven, feministischen Nonnen der Leadership Conference of Women Religious (LCWR) in den USA ihrer Kirche dienen.

Science Fiction’s White Boys‘ Club Strikes Back fasst die Geschehnisse rund um die Manipulation der Hugo Awards nochmal gut zusammen und ordnet sie in einen generellen Kampf von progressiven (linken) und konservativen (rechten) Autoren und Strömungen innerhalb der SciFi ein.

United Blood erklärt New York Hardcore mit all seinen Stärken und Schwächen. Nicht weniger als das.

The Star Wars George Lucas Doesn’t Want You To See berichtet von den Bemühungen einiger Fans, die originale Star Wars Version wiederherzustellen. Nicht nur für Fans.

Fake-Populismus ist auch scheiße und problematisch. Das zeigt der Rolling Stone anhand der aktuellen Wahlkampagne von Hillary Clinton. Nicht nur relevant für die dortigen Medien und die Politik und ihr Zusammenwirken.

Animals Man ist ein Superheld mit Problemen.

Wie aus einem vielversprechenden Herzchirurgen einer der bekanntesten TV-„Doktoren“ der USA werden konnte, der fragwürdige Medizintipps gibt und Mittelchen vertickt, erzählt euch The making of Dr. Oz.

Strange continuity ist ein sehr unterhaltsamer und ziemlich erhellender Text darüber, wie wenig wir eigentlich über unsere Wahrnehmung wissen, wie sehr wir sie überschätzen und warum unsere Köpfe bei Cutscenes in Filmen nicht explodieren, wir Stroboskop-Licht aber eher nicht so gut abkönnen.

Alison Bechdel hat eine Coda für Fun Home gezeichnet.

Ohne Deutschland, genauer: Ramstein, liefe im US-amerikanischen Drohnenkrieg nicht viel.

Barbie hat einen eigenen Instagram-Account und da steckt viel Arbeit drin: Behind the Scenes of Barbie’s Insanely Popular, Painstakingly-Produced Instagram.

Außerdem: Mehr 90er als dieses Commercial von 1991 geht vermutlich nicht. Es ist irgendwie der Inbegriff der frühen 90er (besondern in den USA, aber letztlich hat das ja auch unsere Erinnerung geprägt:

New York Dicks Review

New York Dicks, Source: https://www.goodreads.com/review/show/702874154

dude, what?? did you really just call a dick drawn on a yogurt ad a „pre-verbal gestalt?“

Ahaha, Karen folge ich auf Goodreads eh, aber ihr Review zu New York Dicks (yup, genau darum geht es: Peniskritzeleien auf Plakaten in New York) ist so gut, es ist fast noch besser als ihre Reviews sowieso schon sind.