Archiv der Kategorie: Spiele

„So, for the @stupidhackathon I made an app that orders delivery to a random location, and ubers you there…“

Was passiert, wenn man eine App (Picnic) nutzt, die an zufällige Adressen Essen bestellt und einen gleichzeitig an diese Orte fährt. Lest unbedingt die ganzen Tweets, das hier ist bloß der erste und letzte.

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Das große Coming-out: Ich bin gar kein Hamster #dieganzewahrheit #leoleaks #dasende

Wofür haben wir denn damals in den #Nymwars gekämpft, wenn uns jetzt jeder kleine dahergelaufene Nazi auf Google+ einfach doxxen könnte? Die wissen gar nicht, wem sie es zu verdanken haben, dass sie hier halbwegs anonym rumhetzen dürfen. Undankbares #Pack!

ti_leo doxx #leoleaks #skandal #hamster

Top Secret Linksfaschismus-Geheimagent sein wurde mir versprochen. Bei übertariflicher Bezahlung durch den Antifa e.V. Ich hab den Vertrag noch da, in meiner linksversifften Bude. Pünktliche Bezahlung. Bonussystem. Halt die ganze Palette. Links hilft sich.

Und dann sowas? Ich bin schon etwas unzufrieden mit dem Service grad. Gelinde ausgedrückt. Ich hab von Beginn an gesagt, das mit dem Netzhamster – das glaubt mir keiner! Doch doch, haben sie gesagt. Gib bloß nix von dir preis. Leg dich mit niemandem an. Sei der Hamster! So ein Humbug. Ich wusste es schon damals besser. Wie so viele im Moment…

Irgendwas hat sich verändert seit #Leoleaks. Ich weiß bloß noch nicht was. #tagsforfun

Real stereo 3D Capture of “Dying Light” for VR Headsets

3D Dying Light Game Caption VR

Oh yeah: Real stereo 3D capture of the video game “Dying Light”.

„2.5K resolution 50 fps on your 3D TV or VR-headset like google cardboard, samsung gear VR, htc vive, freefly VR, homido VR, noon VR or oculus rift dk1 dk2 cv1.“

Kann ich mangels Device leider nicht ausprobieren, aber die eine oder andere von euch vielleicht. Sagt ihr mir dann, wie gut oder schlecht es funktioniert? Also Cardboard hätte ich schon, aber grad nicht hier, vielleicht heute abend. Ich wollte nur schon mit euch teilen. Stelle ich mir ganz geil zum Ansehen vor.

System Shock 3 kommt! (Wahrscheinlich)

Sorry, ich muss grad mal… weinen, vor Freude. System Shock 3 kommt wohl. Um System Shock zu kennen, muss man mittlerweile schon ein eher reifes Alter erreicht haben.

System Shock (1994) von Warren Spector und Doug Church habe ich damals ausgiebig gespielt, auch noch Jahre später. Letztlich ist System Shock eine Art inoffizieller Vorgänger zu Deus Ex.

System Shock 2 (1999) habe ich weniger ausgiebig gespielt, aber auch jahrelang immer wieder. SS 2 ist noch immer eines der gruseligsten Games überhaupt. Ernsthaft. Shodan, die böse KI, werd ich wohl nie vergessen. Lange vor Portal waren Shodans Kommentare schon Kult:

Das Entwicklerstudio OtherSide, dass sich auf Reboots bekannter Klassiker spezialisiert, hat nun einen Countdown live gestellt. Noch 5 Tage bis… ja, was eigentlich? Bisher ist außer dem Countdown nur der Buchstabe „S“ zu sehen. Genaues weiß man also nicht, aber Fans haben sich den Quellcode der Seite angeschaut und nicht nur dort immer wieder Anspielungen auf System Shock 3 gefunden.

About that System Shock 3 tease… ordnet das Ganze etwas besser ein und geht davon aus, dass nach Ablauf des Countdowns eine Crowdfunding-Kampagne für System Shock 3 folgen wird, da das Studio ansonsten wohl kaum die finanziellen Mittel hat, um einen solch großen Titel zu stemmen.

ti_leos Links der Woche (KW 20)

Welcome back! Letzte Woche zuviel des Guten, hm? Ich werde versuchen, mich dieses Mal stärker zu beschränken!

ti_leos Links der Woche KW 21

Die Büroklammer ist ein Objekt, über das man nur selten nachdenkt. Lohnt sich aber. Sie wurde 1899 designt und das gleich so perfekt, dass sie bis heute nicht verbessert wurde. Auch sonst ist die Geschichte der Büroklammer spannendes Lesefutter.

Into the body off another ist ein schockierender Text über die fragwürdige, in den USA nicht unübliche Praxis, Frauen, die während der Schwangerschaft Drogen konsumieren, ins Gefängnis zu stecken und ihnen ihre Kinder wegzunehmen.

Bienen geht es schlecht Kann die Wissenschaft Bienen verbessern oder brauchen wir bald Roboterbienen? Building Bees

Seit Jahrzehnten an vorderster Front im Kampf gegen die NSA? Bibliothekarinnen! Librarians Versus the NSA

Inside Instagram’s Long Guerrilla War on Porn—and the Users Who Keep Coming Back

Der zweite Teil der Silk Road-Story von letzter Woche ist raus. The Rise and Fall of Silk Road

Paris hatte zur Zeit von Marie Antoinette eine echte Modeindustrie, inklusive Modezeitschriften, die alle 10 Tage (!) erschienen.  Fashion to Die For: Did an Addiction to Fads Lead Marie Antoinette to the Guillotine?

Das hätte ich gern in voller Länge:

Ein Text über Portraits im Wandel der Zeit, mit vielen Beispielen: Portrait, with Data

25 THOUGHTS ON VIRTUAL REALITY FILMMAKING

Wie das Spiel No Man’s Sky versucht, ein ganzes Universum zu simulieren: World without end

Das jahrzehntelange Verbot von Forschung an und mit Cannabis führt dazu, dass es jetzt zwar endlich legalisiert wird, man aber immer noch viel zu wenig über Chancen und Risiken weiß. The Great Pot Experiment 

Sperma im Labor züchten? Check!

Ein ökomodernistisches Manifest.

Hahaha vs. Hehehe.

Was kommt nach Periscope, Meerkat und Co? Up Periscope: I See the Future of Video

Endlich! Jemand bastelt eine virtuelle Version von Borges Bibliothek von Babel. Jorge Luis Borges’ “Library of Babel” Is Now a Real Website. Borges Would Be Alarmed.

A Teenager’s View on Social Media Written by an actual teen

Jenseits von „Casual“ und Schwierigkeitsgraden: Ich habe es schon immer gehasst, in Spielen zu sterben.

Ich habe es schon immer gehasst, in Spielen zu sterben. Deswegen speichere ich bei Ego-Shootern ungefähr alle 5 Sekunden, um beim kleinsten Treffer das Quicksave zu laden. (Okay, eigentlich mach ich das bei allen Spielen, bei denen es geht, ich hasse es nämlich auch, schwierige Szenen nochmal spielen zu müssen.)

Deswegen finde ich mich zunehmend damit ab, dass Spiele der Resident Evil-Reihe einfach nichts für mich sind, so sehr ich Zombies und Horrorfilme mag.

Deswegen bin ich nach knapp 50 Stunden Monster Hunter Tri noch immer voll damit ausgelastet, den großen Jaggi zu fangen (wieder und wieder) und habe Schiss vor dem Qurupeco.

Deswegen bin ich großer Fan von Adventure-Games, die (meistens) Spannung erzeugen, ohne dass einem der Spielfigurentod droht.

Ich bin nicht allein!

In games, we have the term “fail state” — a point when it is clear that you have lost, have not achieved the conditions necessary for “winning.” Some people say that’s a defining characteristic of a “game” in the first place, but I’m not sure I like that idea. I don’t like when failure equals death.

I’m afraid to die in games – Gita Jackson

Warum verdeutlichen soviele Spiele eine Niederlage (Gameover), indem die Spielfigur einen (mehr oder weniger qualvollen) Tod stirbt? Was sagt das über uns aus? Was macht das mit uns?

Klar, der Tod als die ultimative Bedrohung wird auch in anderen Medien zum Spannungsaufbau genutzt. Aber anders als Filme steuert man Spiele in gewissem Rahmen und Spiele kann man üben. Sie haben einen gewissen Anspruch. Wenn man dem genügt, schafft man die Spiele. (Bezeichnend diesbezüglich sogenannte casual games, Spiele, die man schon ihrem Namen nach lässig schafft.) Sterben ist in Spielen also viel enger mit persönlichem Scheitern verknüpft, mit Nichtgenügen. Nicht gerade Futter für das Belohnungssystem.

Das nicht so geheime Geheimnis liegt in den Momenten, in denen man nach 100 Fehlschlägen endlich diese eine verflixte Mission schafft, diesen einen unschlagbaren Gegner dann doch endlich besiegt, das Unmögliche möglich macht.

Diese Momente lassen einen alle früheren Fehlschläge vergessen. Besser noch: Alle Fehlschläge machen den Erfolg erst recht besonders. So funktioniert (nicht nur) Monster Hunter.

Aber so funktionieren nicht alle Spielertypen. Ich glaube, Sterben als Mechanismus ist weiter verbreitet, als es nötig wäre, als es gut wäre. Sterben hat sich nur als (recht simpler) Mechanismus bewährt. Wir haben uns daran gewöhnt.

Aber es schreckt auch Menschen ab. Ich würde mir ganz genau überlegen, ob mein Spiel überhaupt den Tod der Spielfigur, des Avatars, benötigt, oder ob sich das Belohnungssystem nicht auf andere Art genauso gut, aber weniger abschreckend aktivieren lässt. Auch und besonders jenseits von „Casual“ und Schwierigkeitsgraden.

Tod durch Golfball – Als Hirsch lebt man gefährlich in Tiger Woods PGA Tour

In Tiger Woods PGA Tour gibt es also Hirsche. Und nicht nur das: Offenbar kann man die auch (versehentlich?) umbringen, indem man sie mit einem Golfball trifft. Wieder was gelernt.

(via)