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Die Bundesdrogenbeauftragte ist völlig ahnungslos, wenn es um Drogen geht.

Eigentlich würde ich ja nicht auf Jung&Naiv verweisen, aber was die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) so zu ihrer Drogenpolitik erzählt, zeigt wunderbar deutlich, was in Deutschlands Drogenpolitik so furchtbar falsch läuft. Jung&Naiv ist sonst ja eher der Jung, aber Mortler schafft es spielend, noch deutlich naiver zu wirken. Dass sie nicht mal das portugiesische Modell der Drogenpolitik kennt, spricht Bände. Peinlich!

(via)

Milo Manara zeichnet Spider Woman #1 Variant Cover. What could possibly go wrong? Alles!

Coverfail Spider Woman #1 Milo Manara
Ach du Schande, das Variant Cover von Milo Manara für Marvel Comics Spider Woman #1 ist ja mal furchtbar. Ist völlig zurecht gleich bei Escher Girls gelandet. Manara ist vielleicht nicht der geeignetste Cover-Zeichner für solch einen Comic, bei seinem bisherigen Oeuvre (nsfw). Andererseits ist auch das reguläre Cover von Greg Land total misslungen:

Spider Woman #1 Coverfail Greg Land

Marvel, was läuft falsch bei euch? Das kann doch nicht euer Ernst sein? Wollt ihr aktiv verhindern, dass Menschen Spider Woman #1 lesen? Ich lobe euch ja in der Regel, weil ihr im Vergleich zu DC Comics ziemlich viel richtig macht, wenn es um gute Comics für eine breite Zielgruppe geht. Und dann kommt ihr daher und spendiert einer eurer coolsten Heldinnen solche Cover?

Bewerben per Online-Formular – Ein Rant

Fuck Online-Formulare

Ich bin aktuell auf Jobsuche und das ist bekanntlich schon nervig genug. Eigentlich verwunderlich, dass wir uns in Zeiten des Internets in aller Regel immer noch so bewerben wie vor 20 Jahren. Hatten Stellenanzeigen früher ihren Platz in Totholzmedien, findet mensch sie mittlerweile online und wo früher für jede Bewerbung ein Brief verschickt werden musste, reicht heute eine Mail. Ansonsten hat sich nicht wirklich was verändert. Aber darum geht es mir gar nicht (wobei ich mir wünschen würde, dass sich da mal jemand ein besseres System einfallen ließe).

Mit Bewerbungen per E-Mail kann ich, trotz hohem Nervfaktor, gerade noch leben. Ist halt so. Bewerben ist ätzend. Ich habe meine Unterlagen schön im PDF-Format vorliegen, um sie schnell und einfach per E-Mail versenden zu können. Es könnte so (vergleichsweise) simpel sein.

Aber nö: Aus mir unerklärlichen Gründen halten viele Unternehmen es offenbar für zweckmäßig, diese simple Lösung auszuschließen und setzen stattdessen auf einen völlig bescheuerten, unnötig komplizierten Weg: Bewerbung per Online-Formular.

Schlimm genug, dass ich mich bei verschiedensten Jobbörsen anmelden muss, was für mich als Nutzer keinen Mehrwert hat (ich brauche keine Mails mit Jobangeboten, ich gucke selber). Finde ich dort dann eine passende Stelle, werde ich auch noch auf eine weitere Seite mit einem Onlineformular zum Bewerben verwiesen. Dort werden dann fein säuberlich all die Daten abgefragt, die sich ohne Weiteres aus meinen Bewerbungsunterlagen erschließen lassen. Bloß um danach in einem ominösen “Bewerberpool” zu landen, in dem ich sie eigentlich nicht unbedingt haben will.

Besonders “schön”, wenn Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse getrennt hochgeladen werden sollen. Für die Firmen, denen ein Online-Formular noch nicht kompliziert genug ist, nehme ich an.

Die weitere Kommunikation, wenn denn eine statt findet, läuft dann unlogischerweise natürlich wieder per E-Mail und Telefon. Das verstehe, wer will. Ich nicht.

Warum tun Unternehmen sowas? Testen sie, ob Bewerber bereit sind, sich bescheuerten Regeln zu beugen? Kriegt irgendjemand Lust, für ein Unternehmen zu arbeiten, wenn bereits das Bewerben ein unfassbar nerviges Procedere ist? Ich jedenfalls nicht. Ich glaube, damit bin ich nicht allein. Ich möchte nicht wissen, wieviele fähige Bewerber Unternehmen verloren gehen, weil sie auf unnötig komplizierte und teils grottig programmierte Online-Formulare zum Bewerben setzen. Jeder Mensch mit Verstand und Würde muss doch beim Anblick eines solchen denken: Fuck you! Dann eben nicht.

Musik!

Sexismus ist was du draus machst – Wie ein Pantene-Werbespot total in die Hose geht

Pantene Sexismus Fail
Pantene Philippines hat einen Werbespot produziert, der wohl Sexismus beziehungsweise Doppelstandards thematisieren soll. Tut er die meiste Zeit auch, sogar überraschend deutlich. Allerdings wird Sexismus dann ganz am Ende doch irgendwie zum persönlichen Problem erklärt. Die zwei Zeilen Kommentar zum Video lauten:

It’s time we put an end to labels against women.
Pantene believes that when you stand strong, you shine.

Weil man Sexismus genauso leicht einfach ignorieren kann wie Rassismus und dann ist er vorbei.


(via)

Siegmar Gabriel erklärt die Mühen der Ebene

Priceless. Verstehe Yasmina Banaszczuk und ihren Austritt aus der SPD sehr gut. Widerlicher, ahnungsloser, herablassender Gabriel. Nicht meine Partei. Unwählbar.

Wir müssen uns Sisyphos als ziemlich lernresistenten Hund vorstellen

Hartnäckig ist der Wauzi ja, aber er kommt trotzdem kein Stück voran. Das Konzept Drehstuhl hat sich ihm nur ungenügend erschlossen. Soviel er auch kämpft: Was bleibt ist nur ein Drehwurm.

(via)

Nur ein paar stolpernde Pinguine

Ich bin dafür bekannt, dass man mir besser keine zerbrechlichen Dinge ind die Hand gibt, weil ich gern mal stolpere oder Dinge fallen lasse. Auch Pinguine sind nicht gerade für ihren Anmut bekannt. Insofern fühle ich mich ihnen auf gewisse Weise verbunden, wenn sie stolpern und stürzen und fallen, was das Zeug hält.