Schlagwort-Archive: Kurzfilm

Der letzte Bus

Grad auf ARTE gesehen und für gut befunden: Der letzte Bus von Ivana Laucíková und Martin Snopek. Ein Kurzfilm über die Flucht einiger Tiere in einem Bus vor zwei Jägern.

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ti_leos Links der Woche (KW 17)

ti_leo Links der Woche KW 17

Der beste Text, den ich diese Woche las, beschäftigt sich mit dem schönen Thema Autassassinophilie, also der Lust an der (Inszenierung der) eigenen Tötung. Have you ever thought about killing someone? ist lang, beunruhigend und ein Must-Read.

Philip Sandifer hat eine lange Analyse von Theodore Beale (aka Vox Day) und den Sad Puppies bzw. Rabid Puppies geschrieben und sie ist richtig gut und wichtig! Keinen Fußbreit! Guided by the Beauty of Their Weapons: An Analysis of Theodore Beale and his Supporters.

Keine Ahnung, wieso die Tipps von The Nib nur „für Ihn“ sein sollten. Eigentlich kann man sie universell anwenden. Sei’s drum: How To Drive Him Crazy In Bed.

Desmond Cole wurde in seinem Leben schon über 50 Mal von der Polizei kontrolliert. Nicht weil er sich etwas zu Schulden kommen ließ, sondern nur aufgrund seiner Hautfarbe: The Skin I’m In: I’ve been interrogated by police more than 50 times—all because I’m black.

Der 50. Geburtstag von Moore’s Law beschäfigte mich ja bereits. Interessant in dem Zusammenhang: Es wird sich bald herausstellen, ob Moore’s Law ein Verfallsdatum hat. Rohstoffknappheiten etc. könnten einen Strich durch die oh so optimistische Rechnung machen: Moore’s Law turns 50, but will it soon cease to exist?

Von wegen modern: Der Selfie Stick wurde bereits in den 80ern erfunden, war seiner Zeit aber offensichtlich zu weit voraus.

Jana Hunter (Sängerin der Band Lower Dens) über Misogynie im Musik-Biz: What It’s Like to Be a Female Musician When You Don’t Identify as a Woman.

Bereits vor 250 Jahren hat ein gewisser John Harrison eine Pendeluhr entworfen, die über 100 Tage bis auf eine Sekunde genau gehen sollte. Man hat ihn dafür für verrückt erklärt. Jetzt steht fest: Harrisons Design funktioniert.

Nichts Neues, aber neuerdings werden lesenswerte Artikel darüber geschrieben: In den meisten Online-Rollenspielen gibt es systembedingt früher oder später verwaiste Gebiete, die nahezu „menschenleer“ sind. Forgotten Wonders of the digital world hat sich World of Warcraft vorgenommen. Ich find das Thema spannend, ein weiteres Themenfeld für sowas wie digitale Archäologie, der ich eine bedeutende Zukunft vorhersage.

The Birth Tab ist ein stranger, kleiner kurzer Animationsfilm von Ben Wheele, der überhaupt eine Menge strange, kleine Kurzfilme macht. aber wenn ihr Retro-Cyberpunk genauso interessant findet wie ich, durchaus einen Blick wert. „A woman travels through virtual space, hoping to find ‚The Birth Tab‘ – a mythical object that enables a person to witness their own birth, via live webcam feed.“

 

Clickbait ist die Pest, aber von Shauna Lynn Panczyszyn für ihr ClickBait Project gemalt zu werden lässt die übertriebenen Überschriften fast ein bisschen reizvoll erscheinen.

Nicht mehr taufrisch (scnr), aber ich finde es faszinierend: Ein Artikel über Bog bodies, also Moorleichen.

Ganz klar das coolste offizielle NASA-Foto hat der Astronaut Leland Melvin.

Nur allzu direkt related: I Was Sexually Harassed at Star Wars Celebration.

Ich bin ja immer dafür GamerGate zu trollen. Anne Wheaton hat GamerGates Hass auf Feministinnen in etwas konstruktivere Bahnen gelenkt:  Anne Wheaton Tricked Gamergate Into Indirectly Donating to Feminist Frequency.

Ach ja, kurz noch was zu Jared Letos Joker: Einfach nein!

 

ti_leos Links zum Sonntag (KW 13)

Letzte Woche gab’s keine Links, da war ich in Stockholm. Diese Woche bin ich auch nicht allzuviel zum Lesen gekommen, aber ein paar interessante Links habe ich doch für euch.

ti_leos Links zum Sonntag (KW 13)

Mir war Cicada 3301 bisher unbekannt, aber die Geschichte dahinter ist filmreif. 2012 tauchen erstmals geheimnisvolle Rätsel im Internet aus, gestreut von einer geheimnisvollen Gruppe(?), die bald Cicada 3301 genannt wurde.  Niemand weiß warum, aber ein paar Kids machen sich daran, den Code zu knacken. Cicada: Solving the Web’s Deepest Mystery.

Ein Longread, aber unbedingt lesenswert. Kennt ihr John M. Chowning, den „Vater“ digitaler Synthesizer? Falls nicht: The Father of the Digital Synthesizer.

Mit-Cyborg Stefan Greiner hat auf dem 13. Bundeskongress politische Bildung über Mensch-Maschine Brücken und Neuro-Enhancement diskutiert. Sein Eingangsstatement ist ziemlich interessant – weg von den sowieso zunehmend verschwimmenden Grenzen zwischen Mensch und Technik und hin zu Brückentechnologien (scnr).

Interessant, wie grad viele Ideen aus den 60er und 70ern ein Revival erfahren. Über Fully automated luxury communism hat schon Robert Anton Wilson viel nachgedacht. Immer noch ein interessanter und optimistischer Gedanke.

Etwas Kunst darf natürlich nicht fehlen. „The poetry film Was Being Moved? (2011) takes the form of a series of postcards to a “Mr. Parade,” interspersed with vignettes of public rituals and street life in Chicago, New York City, and Taiwan. It features music composed and played by Taiwanese musician Yujun Wang.“ Schön poetisch. Erinnert mich an was, aber ich komme nicht drauf.

Es wird eine Dokumentation über Leonard Nimoy bzw. Spock geben: For the Love of Spock wird von seinem Sohn Adam Nimoy produziert und gedreht.

Außerdem war am 20. März Sonnenfinsternis. Konnte ich dank Bewölkung sogar ziemlich gut beobachten. Die Band Hamferð von den Färöer Inseln hat diese Chance genutzt und ein ziemlich sehenswertes Video zum Song Deyðir Varðar gedreht.

Apropos Schweden. Das genderneutrale Pronomen Hen wird im April endlich ins schwedische Wörterbuch aufgenommen.

Genialer Service. Eine gute Website sollte so aufgebaut sein, dass sogar ein betrunkener User sie versteht. Für 250 EUR (der Preis ist in der letzten Woche stark angestiegen) testet ein UX-Experte sie für euch. Betrunken. The user is drunk.

So, das war’s schon. Ziemlich überschaubar.

 

 

Star Wars TIE Fighter – Kurzfilm im Anime-Stil

Star Wars Tie Fighter Poster art

Supergut. Paul Johnson (OtaKing77077) hat in mühevoller Handarbeit seinen eigenen Star Wars-Kurzfilm im Anime-Stil gezeichnet und animiert. Vier Jahre hat er dafür gebraucht. Star Wars TIE FIGHTER besteht eigentlich bloß aus einer epischen Schlachtszene. Die müsst ihr aber gesehen haben.

(via)

Daniel Crooks: A Garden of Parallel Path

A garden of parallel paths by Daniel Crooks

Ziemlicher Mindfuck. A Garden of Parallel Paths von Daniel Crooks. Der Kurzfilm zeigt Straßen Melbournes, tatsächlich parallel,  aber anders als in unserer Realität, unserem Universum. Tolle Musik auch!

Hmm. Ok, man kann das Video leider nicht einbinden. Nicht so cool.

Over the Moon – Was damals wirklich auf dem Mond geschah

Schöner Kurzfilm von James Cunningham und Studenten der Auckland Media Design School. „A feminist space adventure about kick-ass comic book heroine Connie Radar as she attempts to prevent the first moon landing.“

(via)

Tim Burton’s „Hänsel und Gretel“ wieder aufgetaucht (und ja, seine Version des Märchens ist strange)

Tim Burton Hänsel und Gretel Kurzfilm 1982
Tim Burton hat in den 80ern für Disney Channel Grimms Märchen „Hänsel und Gretel“ verfilmt. Der Halbstünder war denen aber zu strange, deswegen wurde er nur einmal ausgestrahlt, zu Halloween 1983. Seitdem galt der Film als verschwunden, auch weil Disney jede weitere Aufführung verbot. Dankenswerterweise hat jemand den Film damals auf Videotape aufgenommen und das bei Youtube hochgeladen. Wer Burtons Filmschaffen verfolgt (wie ich), der erkennt schon in diesem frühen Film ein paar seiner typischen Marotten wieder.


(via)