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Schnupftabak: Rosinski Ochsenkopf – Genau mein Fall

Nachdem ich zum Einstieg in die Welt der Schnupftabak-Reviews ausgerechnet ein negatives Review zum Rosinski Stargader veröffentlicht habe, muss nun endlich die Ehrenrettung folgen.

Was Rosinski Schnupftabak macht, finde ich eigentlich ziemlich toll. Man stellt dort (in Frankfurt an der Oder) in Handarbeit und (teils) nach alten Rezepten richtig guten Schnupftabak her.

Heute will ich euch also mal einen meiner absoluten Lieblingsschnupftabake vorstellen, den Rosinski Ochsenkopf.

rosinski schnupftabak ochsenkopf Review

Wie im Review zum Stargader schon angedeutet, ist der Ochsenkopf bisher mein absoluter Favorit von Rosinski. Geschmacklich und geruchlich ist er südafrikanischen Tabaken nachempfunden und das schmeckt man. Ich habe hier auch einen tollen, aber unfassbar groben NTSU Black liegen und Gemeinsamkeiten sind nicht von der Hand zu weisen.

Südafrikanische Tabake sind berühmt berüchtigt für ihren Geruch nach Ammoniak. Entsprechend riecht auch der Ochsenkopf nicht direkt lecker, eher streng. Ich konnte mittlerweile an mehreren interessierten Personen testen, dass Ammoniak tatsächlich bei den meisten eine Stall-Assoziation auslöst.

Andererseits ist Ammoniak ein Marker für Frische, da frischer Tabak, der in der Verpackung nachfermentiert, natürlicherweise Ammoniak freisetzt. Im Vergleich zu NTSU oder Taxi ist der Rosinski aber geruchlich nuancierter. Ansonsten riecht der Ochsenkopf dunkel und erdig.

Vom Mahlgrad her ist der Ochsenkopf typisch für die meisten Rosinski-Tabake. Recht fein, aber problemlos auch für Anfänger zu schnupfen. Optisch ist der Ochsenkopf eher dunkel, aber weniger dunkel als ein NTSU. Brauner Schnupf kommt hin. Farblich ungefähr vergleichbar mit Taxi Red.

Der Geschmack ist durchaus streng. Es brennt in der Nase. Wohl nichts für den ersten Schnupf. Aber wenn man von Menthol genug und die Bandbreite von Schnupftabak ein wenig ausgetestet hat, besetzt der Ochsenkopf eine eigene Nische und die ziemlich gut.

Wer herben, tabakechten, Tabak mag und dazu einen für Schnupftabak ziemlich starken Nikotin-Hit, dem dürfte der Ochsenkopf zusagen. Eine ganz leichte Schokoladennote ist erkennbar, aber dezent im Hintergrund. Der Rosinski regt die Nasenschleimhaut nicht stark zur Sekretion an. Den kann man zwischendurch gut mal schnupfen und es merkt niemand.

Der Diverses Kanal hat Folgendes zum Ochsenkopf zu sagen (für Ungeduldige: 8 von 10 Punkte):

Ich hatte anfangs nicht erwartet, dass ausgerechnet der Rosinski Ochsenkopf zu einem meiner Favoriten werden würde, aber so ist es gekommen.

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