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Alexander Zalesovs Magic Board

Würde ich mir gern in die Wohnung stellen, kann ich mir aber wahrscheinlich nicht ansatzweise leisten. Aber hätte ich gern. Definitiv my kind of Inneneinrichtung.

Alexander hat mir ein bisschen erklärt, wie manche der Modi funktionieren, aber ich hab ehrlicherweise fast nix verstanden. Sachen wie „that is 4 sinusoids with shifted phases and different frequencies oscillating. The value in each pixel is just mapped to grdient“ sagen mir einfach nicht viel. Aber ich bin ja auch kein Software Developer. ^^

MagicBoard the 8bit console

Remember those good old 8bit times? Playing Tetris on a gameboy or Snake on your black&white Nokia phone? I was kinda missing it. Until I decided to build something much more than those toys!

I designed MagicBoard the 22×22 pixel display with a game console build in. To follow this old school spirit I used original Sega Genesis controllers. The games preinstalled are classic Tetris, Snake and Pentix. Tetris and Snake have a multiplayer mode: fill your Tetris in faster than your buddy, or trap his Snake in a maze made by yours!

Apart from that, Magic Board has tons of lightning patterns and filters to make your interior a badass space for fun and relaxation. Color schemes are all autogenerated making the possibilities infinite.

(via Zufallsbekanntschaft bei ’nem Feierabendbier im, übrigens sehr hübschen, Soundcloud Office)

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ti_leos Links der Woche (KW 17)

ti_leo Links der Woche KW 17

Der beste Text, den ich diese Woche las, beschäftigt sich mit dem schönen Thema Autassassinophilie, also der Lust an der (Inszenierung der) eigenen Tötung. Have you ever thought about killing someone? ist lang, beunruhigend und ein Must-Read.

Philip Sandifer hat eine lange Analyse von Theodore Beale (aka Vox Day) und den Sad Puppies bzw. Rabid Puppies geschrieben und sie ist richtig gut und wichtig! Keinen Fußbreit! Guided by the Beauty of Their Weapons: An Analysis of Theodore Beale and his Supporters.

Keine Ahnung, wieso die Tipps von The Nib nur „für Ihn“ sein sollten. Eigentlich kann man sie universell anwenden. Sei’s drum: How To Drive Him Crazy In Bed.

Desmond Cole wurde in seinem Leben schon über 50 Mal von der Polizei kontrolliert. Nicht weil er sich etwas zu Schulden kommen ließ, sondern nur aufgrund seiner Hautfarbe: The Skin I’m In: I’ve been interrogated by police more than 50 times—all because I’m black.

Der 50. Geburtstag von Moore’s Law beschäfigte mich ja bereits. Interessant in dem Zusammenhang: Es wird sich bald herausstellen, ob Moore’s Law ein Verfallsdatum hat. Rohstoffknappheiten etc. könnten einen Strich durch die oh so optimistische Rechnung machen: Moore’s Law turns 50, but will it soon cease to exist?

Von wegen modern: Der Selfie Stick wurde bereits in den 80ern erfunden, war seiner Zeit aber offensichtlich zu weit voraus.

Jana Hunter (Sängerin der Band Lower Dens) über Misogynie im Musik-Biz: What It’s Like to Be a Female Musician When You Don’t Identify as a Woman.

Bereits vor 250 Jahren hat ein gewisser John Harrison eine Pendeluhr entworfen, die über 100 Tage bis auf eine Sekunde genau gehen sollte. Man hat ihn dafür für verrückt erklärt. Jetzt steht fest: Harrisons Design funktioniert.

Nichts Neues, aber neuerdings werden lesenswerte Artikel darüber geschrieben: In den meisten Online-Rollenspielen gibt es systembedingt früher oder später verwaiste Gebiete, die nahezu „menschenleer“ sind. Forgotten Wonders of the digital world hat sich World of Warcraft vorgenommen. Ich find das Thema spannend, ein weiteres Themenfeld für sowas wie digitale Archäologie, der ich eine bedeutende Zukunft vorhersage.

The Birth Tab ist ein stranger, kleiner kurzer Animationsfilm von Ben Wheele, der überhaupt eine Menge strange, kleine Kurzfilme macht. aber wenn ihr Retro-Cyberpunk genauso interessant findet wie ich, durchaus einen Blick wert. „A woman travels through virtual space, hoping to find ‚The Birth Tab‘ – a mythical object that enables a person to witness their own birth, via live webcam feed.“

 

Clickbait ist die Pest, aber von Shauna Lynn Panczyszyn für ihr ClickBait Project gemalt zu werden lässt die übertriebenen Überschriften fast ein bisschen reizvoll erscheinen.

Nicht mehr taufrisch (scnr), aber ich finde es faszinierend: Ein Artikel über Bog bodies, also Moorleichen.

Ganz klar das coolste offizielle NASA-Foto hat der Astronaut Leland Melvin.

Nur allzu direkt related: I Was Sexually Harassed at Star Wars Celebration.

Ich bin ja immer dafür GamerGate zu trollen. Anne Wheaton hat GamerGates Hass auf Feministinnen in etwas konstruktivere Bahnen gelenkt:  Anne Wheaton Tricked Gamergate Into Indirectly Donating to Feminist Frequency.

Ach ja, kurz noch was zu Jared Letos Joker: Einfach nein!

 

Five Ghosts – The Haunting of Fabian Gray Review

Five Ghosts The Haunting of Fabian Gray

Five Ghosts – The Haunting of Fabian Gray umfasst die ersten fünf Hefte des Action-Adventures von Autor Frank J. Barbiere und Zeichner Chris Mooneyham.

Die zugrunde liegende Geschichte in aller Kürze: Der Schatzsucher (oder Dieb, wie andere sagen) Fabian Gray hat durch einen mysteriösen Unfall nicht nur seine Schwester verloren, sondern Zugang zu den Fähigkeiten von fünf verschiedenen Geistern aus der Literatur gewonnen. Da wären unter anderem Robin Hood (praktisch, wenn man mal präzise auf irgendwas schießen will) oder Sherlock Holmes (entdeckt jedes noch so gut getarnte Versteck).

Heft 1 ist rückblickend betrachtet, eine reine Einleitung. Erst im letzten Drittel bekommt man eine Ahnung, worum es in den nächsten Heften gehen könnte. Immer wieder kommt es zu Actionsequenzen, die aufgrund von Fabians besonderen Fähigkeiten allerdings nur selten richtig spannend sind. Macht trotzdem Spaß, was auch den Zeichnungen von Mooneyham zu verdanken ist, die perfekt zur Pulp-Atmosphäre der Geschichte passen (die Cover geben einen ziemlich guten Eindruck über den Stil der Serie). Nach und nach folgt der Leser Fabian um die halbe Welt und wird dabei Zeuge, wie dieser sich geheimnisvoller Schergen und innerer Dämonen erwehren muss. Ob er letztlich vielleicht sogar seine Schwester irgendwie retten kann?

Five Ghosts ist ziemlich retro in seiner Anlage. Barbiere kennt seine Pappenheimer. Immer mal wieder nutzt er Storytricks aus früheren Zeiten. Deus Ex Machina zum Beispiel (Für die, die Five Ghosts schon gelesen haben: Das Luftschiff im zweiten Heft). Eigentlich zurecht verpönt, aber in Five Ghosts wirkte es auf mich eher selbstironisch. Der übermächtige Protagonist – bekommt im Lauf der Handlung mehr und mehr Probleme mit seinen Kräften. Ohne seine Sidekicks wär er immer mal wieder ziemlich aufgeschmissen. Wie jeder gute Schatzsucher reist natürlich auch Fabian Gray alle paar Seiten in neue, geheimnisvolle Gebiete. Usw.usf.

Verlasst euch drauf – Kenner finden eine Menge Genre-Klischees in Five Ghosts wieder. Ob man es mag oder nicht, liegt letztlich wohl daran, wie ernst man das Heft nimmt. Mit einem Augenzwinkern gelesen, ist Five Ghosts keine Kunst, aber eine charmante Hommage an Zeiten, in denen Comics das noch gar nicht sein wollten.

Aktuell läuft der zweite Story-Arc „Lost Coastlines“ in Heftform. Ich bin an Bord.

Retro: 1975/2014 Marvel-Kalender als Desktop-Hintergrund

2014/1975 Marvel Desktop Wallpaper Calendar
Retro-Fans aufgepasst: Es gibt sehr aufmerksame Menschen wie Mark Anderson von Andertoons. Anderson ist nicht entgangen, dass Kalender von 1975 perfekt auf das gerade begonnene Jahr 2014 passen (und auf 2003, 1997, 1986, 1969 usw.).

Anderson hat daher den „Mighty Marvel Calendar for 1975“ eingescannt (Format:2560 x 1200). Falls ihr noch keinen Kalender für 2014 habt und irgendwie so tickt wie ich, fragt ihr euch jetzt: Wo kann ich das Teil runter laden. Et voila: 2014/1975 Marvel Desktop Wallpaper Calendar. Habt Spaß.
(via)

Abgefahrene Werbeanzeigen aus alten Comics

Retro Werbung aus Comics
Retrospace hat ein paar abgefahrene Werbeanzeigen aus alten Comics online gestellt. Nicht-Comiclesern muss ich leider mitteilen: Die heutigen Ads sind nicht ansatzweise so unterhaltsam. Aber Actionfiguren haben trotz Action-Spielen für PCs und Konsolen überlebt. Meine Lieblingswerbung ist wohl die mit Tarzan (Dinos, siehe oben!), aus heutiger Sicht wirken die „Roller Skater“ aber fast noch antiquierter.

Samurai ThunderCats

Kennt ihr noch die ThunderCats?

Ich hab den Mix aus SciFi und Fantasy als Kind sehr gemocht. Die Story in einem Satz: Die ThunderCats, deren Heimatplanet zerstört wurde, kämpfen in ihrer neuen Heimat Third Earth (im Deutschen: Dritte Welt oO) gegen den bösen Mumm-Ra (im Deutschen eher unschön: Mumion) und seine Schergen. ThunderCats ist klassischer 80er Jahre-Action-Zeichentrick und als solcher natürlich ein bisschen in die Jahre gekommen.

Was ich bisher nicht wusste: An den Animationen war das Studio beteiligt, welches später als Studio Ghibli (unter anderem Prinzessin Mononoke, Die letzten Glühwürmchen) zu Weltruhm gelangen sollte.

Jedenfalls bin ich nicht der einzige Mensch, der die ThunderCats nie ganz vergessen hat. Der Künstler Phil Postma hat die ThunderCats nun im Ninja-Stil gezeichnet, was ich ziemlich cool finde. Seht selbst: Samurai ThunderCats Cheetara by Phil Postma

Samurai ThunderCats Wilykit & Wilykat by Phil PostmaMehr gibt es wie immer auf der Seite von Phil Postma.

(via)

Lost Los Angeles – Bewegte Bilder aus Los Angeles 1954

Pamela Greyson sammelt unter Lost Los Angeles Videos aus den Fünfzigern von Los Angeles und seiner Umgebung. Viele Autos. Viele Menschen. Breite Straßen. Riesige Parkplätze. Wunderbar retro. Das tut sie übrigens für LA Conservacy, eine „nonprofit membership organization that works through education and advocacy to recognize, preserve, and revitalize the historic architectural and cultural resources of Los Angeles County.