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Online-Belästigung als Geschäftsmodell: Es gibt jetzt eine Versicherung gegen Trolle

Der Versicherer Chubbs bietet ab 01.01.2016 eine Troll-Versicherung an. Nicht für Trolle, wie man vielleicht denken könnte, sondern um die Folgen von Online-Belästigung abzudecken bzw. abzumildern.

„Chubb Insurance said wealthy policy holders who buy its personal insurance will be covered for up to £50,000, which could be used to pay for counselling, lost income if they are off work for a week or more, and help from online experts for victims of cyber-bullying and their families.“

Troll Versicherung Online Belästigung

Ganz schön abgefuckt. Wie man aus Belästigung ein Geschäftsmodell macht, bei dem die Opfer auch noch zahlen. :(

Der feuchte Traum der radikalen Frühaufsteher-Fraktion

Ewww. Gerade regt man sich dann doch nicht ganz darüber auf, dass Juli Zeh, die pessimistische Realistin, leider meistens recht behält, da stolpert man über was ganz anderes, aber mindestens so Schlimmes, für jemanden wie mich, der jeden Morgen sicherlich 20 bis 30 Minuten snoozed. Red Bull Alert ist der feuchte Traum der radikalen Frühaufsteher-Fraktion. Vergleicht die Zeit zwischen Weckerklingeln und Wecker ausstellen. Klingt furchtbar ungeil.

Nehmt’s einfach nur zur Kenntnis, lasst die furchtbare Idee furchtbar scheitern. Bitte. Ich verlink das hier nicht einmal.

(via)

Hallo Samantha! Entweder besteht da grad ein Telefonbot den Turing-Test oder WTF???

Interviewer: Are you a robot?
Samantha West: *laughs* I am a real person. You hear me ok?

Kennt ihr den Turing-Test? Das ist ein Test, in dem rausgefunden werden soll, ob ein Computer dem Menschen ebenbürtig ist. Funktioniert so: Ein Fragesteller kommuniziert mit zwei Entitäten: eine menschlich, eine ein Computer. Wenn er am Ende des Gespräches nicht sicher sagen kann, welcher Gesprächspartner menschlich ist und welcher nicht, gilt der Test als bestanden und der Computer als dem Menschen ebenbürtig, was das Denkvermögen angeht.

In den USA ruft momentan eine Samantha West bei Menschen an und befragt sie zu ihren Versicherungen. Beim TIME-Magazine ist man sich sicher, dass Samantha kein echter Mensch ist. Macht euch selbst ein Bild:

Wisst ihr was? Ich bin mir nicht sicher, ob das eine extrem strikt indoktrinierte Call-Center-Mitarbeiterin ist oder ein Computer. Ich hab mal in der Marktforschung gearbeitet und wenn ich mir deren Handlungsanweisungen für repräsentative Befragungen nochmal ungefähr 100% strenger vorstelle, könnte ein Interviewer am Telefon fast so klingen. Ich mein, ich glaube, dass das ein Bot ist. Aber dann wär er richtig gut, was Spracherkennung und so angeht.

Angeblich gehört Samantha zu premierhealthagency.com, die Versicherungen verkaufen. Samantha siebt potentielle Kunden aus, die dann an einen echten Mitarbeiter verwiesen werden. Dort weiß man allerdings angeblich nichts von Samantha.