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Ada – Feministische Science Fiction, Cyborgs und Zombies!

The boundary between science fiction and social reality is an optical illusion”. So Donna Haraway wrote in 1985 in “A Cyborg Manifesto.” When I composed a call for papers around this evocative line, I hoped to solicit work that would address the continuities and the transformations between the chimeric time of Haraway’s 1980s and our own uneven present, more than 20 years on.

Lesefutter: Die aktuelle Ausgabe von Ada, einem Journal für Gender, Neue Medien und Technologie befasst sich mit feministischer Science Fiction und Cyborgs. Oh, und Ada ist Open Source.

Im Heft geht es unter anderem um Mary Shelleys Frankenstein, Donna Haraway, Zombies und Cyborgs, Lois McMaster Bujold und Oktavia Butler.
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Zombiescapes – Impressionistische Zombiekunst

George Pfau Zombiescapes The Walking Dead
Der Künstler George Pfau hat bereits in der Vergangenheit Zombies und Kunst miteinander verbunden. Sein aktuelles Projekt Zombiescapes gefällt mir gut. Pfau malt Szenen aus bekannten Zombiefilmen und -serien wie Dawn of the dead, The Walking Dead oder Zombieland. Das Interessante: Er tut das in einem besonderen Stil, der an den Impressionismus erinnert. Das hat einen interessanten Effekt. Das, was ich sehe, passt nicht zu dem, was ich erwarte zu sehen. Die Atmosphäre passt nicht. Ich kenne die Szenen aus Filmen und da war die Stimmung eine radikal andere. Die Zombies gehen fast unter. Die blassen Farben wirken harmlos.

George Pfau Zombiescapes Dawn of the dead

Alle Bilder in ihrer vollen Größe könnt ihr euch auf zombiescapes.us angucken.
Hier noch ein erklärendes Video zum Projekt Zombiescapes:

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Sag es mit Zombies!

bild1

Mit Zombie Font und Llama Font von Avery Oldfield und Jack Inscoe habt ihr die Möglichkeit, mit Zombies oder eben Lamas zu schreiben. Ist etwas schwierig zu lesen, aber: Zombies! Nuff said.
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Vertigo #1: The New Deadwardians

Wie ihr wahrscheinlich wisst, bin ich großer Fan von DCs Sublabel „Vertigo Comics“. Dieses veröffentlicht zur Zeit ein paar neue Serien, auf die man in zahlreichen Previews schon einen Blick werfen konnte. Da wären: „The New Deadwardians“, „Voodo Child“, „Fairest“ und „Saucer Country“. Eigentlich freue mich mich immer über neuen Lesestoff aus dem Hause Vertigo, wer mir bei Twitter folgt, dürfte aber bereits wissen, dass mich die Neulinge auf den ersten Blick nicht recht begeistert haben. Bis auf Saucer Country machte mich da nichts an. Da mir nun aber vom Comichändler der Herzen ein Rezensionsexemplar von „The New Deadwardians“ übergeben wurde und ich „Saucer Country“ sowieso schon hatte, dachte ich mir, ich könnte genauso gut alle Neustarts von Vertigo besprechen. Den Anfang machen „The New Deadwardians“ von Dan Abnett und I.N.J. Culbard. „Saucer Country“ folgt als Nächstes.

The New Deadwardiasn

Das viktorianische (oder edwardianische?) England. Etwas ist hier gründlich schief gelaufen, zumindest aus Sicht des Lesers. Ganze Stadtgebiete Londons sind abgeriegelt, weil es in ihnen von Zombies nur so wimmelt. Es gibt eine Klassengesellschaft. Wer es sich leisten kann, holt sich „the cure“, die Behandlung. Fortan ist er gegen Zombiegift immun und lebt ewig (bzw. ist ewig untot), dafür dürstet es ihn nach Blut und die Eckzähne wachsen unnatürlich stark. Ihr seht schon: Hinter der „Heilung“ steckt nichts Anderes als Vampirismus. Kurz gesagt: Es wimmelt in London vor Toten. Und mittendrin ein paar normale Menschen, meist als Arbeiter und Diener eingesetzt.

In dieser Gesellschaft ist Mord, wie wir ihn verstehen, nahezu ausgestorben. Unsere Hauptfigur, George Suttle, ist der letzte Polizist, der überhaupt noch für Mord zuständig ist. Selbstverständlich kriegt er es mit einem Mord zu tun, der viele Fragen aufwirft.

Soweit das Setting. Reißt mich nicht vom Hocker, ist aber nicht schlecht. Zombies und Vampire gehen bei Vertigo eigentlich immer gut. Ich wäre sicher begeisterter, wenn mit iZombie nicht bereits eine Reihe bei Vertigo laufen würde, die sich einem Zombie widmet, von Vampiren im Mainstream ganz zu schweigen. So bleibt ein nettes Setting, in dem man mir aber eine herausragend gute Story bieten muss, um überdurchschnittlich zu sein.

Zumindest in Heft 1 (geplant sind 8 Hefte) ist das nicht der Fall. Dan Abnett führt uns langsam in die Geschichte ein, es wird eine Menge erklärt. Leider mangelt es „The New Deadwardians“ an einer sympathischen Identifikationsfigur, Suttle wirkt unterkühlt und professionell. Außerdem ist er untot, also nicht gerade eine Figur, mit der ein Leser mitfühlen kann. Allerdings wird angedeutet, dass eine Haushaltshilfe mit witzigem (deutschen?) Akzent zukünftig eine wichtigere Rolle spielen könnte. Mit ihr als Sidekick könnte „The New Deadwardians“ deutlich an emotionalem Gewicht, Witz und Spannung gewinnen. Bisher ist die Geschichte nur durchschnittlich, ich bin aber zumindest ein bisschen neugierig, wie sich „The Deadwardians“ entwickelt.

Der größte Abtörner sind die Zeichnungen von I.N.J. Culbard. Vertigo ist nicht gerade für visuell beeindruckende Comics bekannt, aber „The New Deadwardians“ ist diesbezüglich noch unterdurchschnittlich. Das Cover ist recht gelungen, die Zeichnungen im Inneren wirken aber steril und detailarm. Was umso schwerer wiegt, da Dan Abnetts Geschichte den Leser nicht mitfühlen lässt.

Fazit: Momentan überzeugt „The New Deadwardians“ nicht, aber Potential ist vorhanden. Das nächste Heft muss zeigen, wozu Abnett und Culbard fähig sind und wo die Reise hin geht, sonst sehe ich schwarz für die Zukunft dieser Reihe. 8 Hefte sind nicht viel, entweder man überzeugt schnell oder gar nicht.