Archiv der Kategorie: Musik

Songs with Girls‘ Names in the Title

Eine lange Liste mit Songs, die Frauennamen enthalten: eben Songs with Girls‘ names in the title. Erklär ich jetzt, wie es dazu kam, dass ich das googelte oder besser nicht? ^^

Eine Freundin hat Geburtstag und ich überlegte, was ich ihr bei Facebook zur Gratulation an die Pinwand schreiben könnte. Eine Möglichkeit sind immer Songs mit dem Namen der Person drin. War mir ziemlich sicher, dass noch niemand jemanden ihres Namens besungen hat, ihr Name singt sich einfach nicht gut. Überlegte kurz, ob ich das recherchieren mag. War mir absolut sicher, dass eine derartige Liste existieren muss. Recherchierte das, lag in beiden Fällen richtig, end of story.

Grimes ft. Janelle Monáe – Venus Fly (Official Video)

Wunderbar abgespaced. Grimes ft. Janelle Monáe – Venus Fly. Das offizielle Musikvideo. Regisseurin: Grimes. Ein absolutes Kunstwerk. Warum hat das nur so wenig Views? Ah, weil’s neu ist.

Musik 30.01.2017

Heute ist ein Abend, an dem ich Musik höre. Für gewöhnlich spamme ich damit all meine Timelines zu. Heute mach ich stattdessen mal eine Playlist.

Anfangen müsste die heutige Playlist mit Junius. Hab ich als Sponsored Post bei Facebook bekommen und sogar geklickt. Post-Metal klang spannend. Julius leider nicht so. Rolling Stone schreibt Sachen wie: „A perfect hybrid of Neurosis and the Smiths.“ Pfff. Könnt ihr überspringen.

Über Junius kam ich auf Hum. Weil die Hum als Haupteinfluss nennen. Stars ist nett. Mehr nicht.

Jetzt will ich aber endlich wieder richtigen Post-Metal hören. Cave In sind da eine meiner Go-To-Bands. Cave In sind überhaupt fast die einzige Band, der ich verzeihe, dass sie von Album zu Album softer wird. Aber es ist auch selten so schlüssig. Weil ich jetzt bei Cave In hängen geblieben bin, hier ein kleiner Abriss ihres bisherigen Schaffens (mit Auslassungen). ^^

Beyond Hypothermia. Ganz alt (wohl 1997), ganz großartig. Ruppig, mit ziemlich kompromisslosem Schreigesang, aber auch schon ganz zu Anfang einem Hang zu melodischen, hymnischen Parts.

Fast Forward ins Jahr 2000, zum Album „Jupiter“. Cave In klingen deutlich anders. Anchor schrammt knapp an einem Poppunk-Songvorbei.

Aber die Songs auf Jupiter sind sehr verschieden. Bei Big Riff erkennt man gesanglich noch deutlich mehr Ähnlichkeiten zu früheren Veröffentlichungen. Zugleich sind Cave In epischer als jemals zuvor. Man merkt einen gewissen Isis-Einfluss. (Fundstück: Pitchfork hat das Album auf unterhaltsam zu lesende Weise, komplett verrissen.)

2003 dann „Antenna“. Unbestreitbar das kommerziellste Album von Cave In. Kleine Härten werden höchstens hin und wieder als Stilmittel eingesetzt. Antenna ist voll gewollt großer Melodien und dominiert von klarem Gesang. Viel zu viel Pose, aber ich mag die Melodien. Pitchfork bespricht das Album auch wieder. Fast ein bisschen positiver. Fast.

Als Hörbeispiel Stained Silver. Ich mag Antenna, war nach Jupiter mein zweites Album von Cave In. Ich mag es noch lieber oder besser leichter, seit ich die Vorgängeralben kenne und die Entwicklung ausnahmsweise mal nachvollziehen kann.

Jetzt trotzdem mal was Anderes. Oder Verwandtes, aber ohne großes Herumgerede. Converge in Hochform.

Es folgen 12 Minuten Punch. Live. Weil ich Live-Mitschnitte sehr mag und der äußerst sehenswert ist. Punch sind eine äußerst aggressive Hardcore-Punkband. Oder wohl leider: waren.

Zum Schlafen noch The Saddest Landscape im Jugendclub Linse. Großartiges Konzert.

Klang live leider nicht ganz so. Zumindest nicht, wenn man direkt vorn an der Bühne stand. Hätte mehrmals fast den Gitarrenhals ins Gesicht bekommen. Aber war super.

Nice Venue. More than close to the Bands. #thesaddestlandscape

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Portishead – SOS (ABBA Cover)

Anständige Menschen! Portishead haben ihr ABBA-Cover SOS jetzt doch offiziell veröffentlicht. Als Tribute für die ermordete Politikerin Jo Cox. #MoreInCommon

Xiu Xiu – „Into The Night“ (Official Music Video)

xiu xiu into the night official video

Alle reden über Radiohead. Dabei haben Xiu Xiu grad in unfassbar gutes, verstörendes Video mit Musik (so muss man es ehrlicherweise nennen) rausgehauen, aber das geht völlig unter. 42k Views, mal im Ernst. Für Ungeduldige: Ab 7:10 wird es noch spannender.

Director / Writer / Art Direction: DIEGO BARRERA *
CELESTIAL TWINS Productions
Assistant Directors: Michel Beauvais, Julieta Triangular, Sergio Salamanca
Camera Operator: Diego Barrera
Cast: Mappo Klampaiboon
Film Editing: Diego Barrera
Costume Design: Michel Beauvais

„Creation of the alchemical siren, an emblem of illumination and the union of the so called feminine and masculine principles, of the body and soul, within the alchemical imaginary. A symbol that represents the alchemical weddings {Hiero Gamos}. Alchemy that I combine with a feminist message, feminism that understands masculinity and femininity as social constructs that each society draws upon depending on its own interests, where we can rebuild these concepts in the way we want it. Opening the possibility that personal growth signifies a necessary break with our child universe, where the starting point of all humans is their assimilation of similarities and differences to the maternal figure, so that we may dare to think of ourselves with a reference that is divine, extending beyond gender – neither masculine nor feminine – real liberation, defined by each in their own way. The video present itself as a pataphysical proposal, find imaginary solutions through art, solutions for liberating the mind from teachings that guide the human brain towards weakness caused by fear, fear of pain, fear of loneliness, fear of sickness. The HIV has never been identified, AIDS is multifactorial, the Cancer understood as a monster that devours mankind and not as a response on the body, the real monsters are organizations that create a universal definition of health according to their own interests, such as the World Health Organization (WHO) financed by Coca-Cola and Nestle, where the body is mapped out like a profitable territory, the body as commodity.  I proclaim the divine nature of the human being, not an idea of divinity of “good,” but rather the opposite, a divinity that brings together the forces {light and darkness}. I’m breaking the solar yoke, the harnesses that have fastened us in the construction of all societies, of all religions, when they select their bases, their holy books, excluding or denigrating what is referred to as the feminine. Breaking the yoke of public and private institutions, such as school and family, which only serve to continue this work of differentiation. I do not believe in this difference between man and woman; I believe in the possible transformation of each being in all that we want to transform.“

– Diego Barrera

The Billboard Top 100 1956 – 2016, 22,000 Songs

billboard charts

Das ist ganz großartig. The Year that Music Died
. Every top 5 song, from 1956 – 2016, so we can stop arguing about when music was still good.

 

Portishead covern ABBA’s S.O.S.

Na gut, ich hau mir das auch noch hier rein. Mancher liest ja vielleicht nicht alles, was ich bei Twitter so poste.

Portishead haben für den Film Highrise den Song S.O.S. von ABBA gecovert und das Ergebnis ist sehr gut. Bei Portishead klingt S.O.S. wie ein ganz anderer Song. Passt aber super zu den Lyrics. Der Song wird nicht veröffentlicht werden, auch nicht auf dem OST und jemand ist anscheinend ziemlich hinterher, den Song allerorten löschen zu lassen.

Wahrscheinlich wird also auch das hier eingebettete Video irgendwann gelöscht werden. Sollte es dazu kommen: Ich hab den Song als MP4 und könnte ihn auf Nachfrage vielleicht auch versenden. Noch müsst ihr aber einfach bloß die Kommentare bei René dazu angucken. Es könnte sein, dass da ein Link ist. ;)

Gesehen bei DangerousMinds, aber der schreibt irgendwie heute eh nur Nerdcore.de von gestern ab. :D